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Kirkuk/Diyarbakir - Ein Bombenanschlag kurdischer Separatisten und eine technische Panne haben Iraks Öl-Exporte über eine Pipeline durch die Türkei gestoppt. Über die Leitung wird etwa ein Viertel des irakischen Öls transportiert.
Aus türkischen Sicherheitskreisen verlautete, für den Angriff auf die Pipeline von Kirkuk nach Ceyhan am Samstagabend sei vermutlich die PKK verantwortlich. Den Angaben vom Sonntag zufolge detonierte der Sprengsatz nahe der Stadt Midyet in der Provinz Mardin.
Zudem werde der Öl-Fluss auf der anderen Seite der Grenze weiter durch eine Panne behindert, sagten Vertreter der irakischen North Oil, die namentlich nicht genannt werden wollten. Das Problem besteht seit Donnerstagabend.
Über die 960 Kilometer lange Pipeline fliessen täglich etwa 500'000 Barrel Öl von den Feldern im Norden Iraks zu den Verladeanlagen am türkischen Mittelmeerhafen Ceyhan. Nach der US-geführten Invasion des Irak 2003 war die Verbindung etwa vier Jahre lang wegen Sabotage und Pannen immer wieder unterbrochen.

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