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Bagdad - Vor der Parlamentswahl im Irak an diesem Sonntag steigt die Anspannung im Land. Nach dem von Gewalttaten überschatteten Sonderwahltag, an dem vor Wahllokalen in Bagdad 13 Menschen getötet worden waren, bemühte sich die Wahlkommission um Ordnung.
Die Kommission in Bagdad appellierte an alle Iraker, ihre Registrierung in den jeweils zuständigen Wahllokalen zu überprüfen. "Gehen Sie mindestens einen Tag früher dorthin, um zu schauen, wie die Wahlzettel aussehen und festzustellen, dass Ihre Namen dort vorhanden sind", hiess es in einer Botschaft, die von den lokalen Medien verbreitet wurden.
Unvollständige Wählerlisten hatten am Donnerstag vielfach für Aufregung gesorgt. Am Sonderwahltag waren Sicherheitskräfte, Gefängnisinsassen und Krankenhauspatienten vorzeitig zur Stimmabgabe aufgerufen.
Am Freitagmorgen begann die Stimmabgabe der Exil-Iraker in 16 Staaten rund um den Erdball. Die grössten Exil-Gemeinden gibt es in Syrien und in Jordanien. Irakische Wahlzentren gibt es unter anderem auch in Deutschland, der Türkei, Australien und dem Iran.
Insgesamt sind rund 18,9 Millionen Iraker wahlberechtigt. Nach offiziellen Angaben treten insgesamt 6292 Kandidaten an, darunter 1813 Frauen. Sie bewerben sich um 325 Abgeordnetenmandate.
Die Wahllokale werden am Sonntag um 08.00 Uhr Ortszeit (0600 MEZ) öffnen und um 17.00 Uhr (1500 MEZ) schliessen. Um Terrorattacken zu verhindern, hat die Regierung ein Fahrverbot verhängt. Das Wahlergebnis wird erst in zwei Wochen erwartet.
Ministerpräsident Nuri Al-Maliki sorgte kurz vor dem Urnengang für Aufruhr, weil er am Donnerstag in einem Interview mit dem US-Fernsehsender CNN erstmals deutlich sagte, er schliesse eine Verlängerung des US-Militäreinsatzes im Irak nicht aus.

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SDA-ATS