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Apple darf die Nachfolgepläne für den erkrankten Konzernchef Steve Jobs weiter unter Verschluss halten. Am Mittwoch stimmten die Aktionäre auf der Hauptversammlung gegen einen Antrag aus ihren Reihen, der Apple zur Offenlegung verpflichtet hätte.

Jobs selbst nahm an dem Treffen schon zum zweiten Mal nicht teil. Er hat aus gesundheitlichen Gründen eine Auszeit genommen. Der Apple-Gründer hat eine Krebserkrankung und eine Lebertransplantation hinter sich.

Apple macht ein grosses Geheimnis aus Jobs' Zustand. Diese Geheimniskrämerei hatte unter Anlegern für Unmut gesorgt. Denn der wirtschaftliche Erfolg von Apple ist eng mit dem Namen seines Gründers verbunden.

Jobs, der an diesem Donnerstag seinen 56. Geburtstag feiert, ist der geistige Vater des iPod-Musikspielers, des iPhone-Handys und des iPad-Tablet-Computers. Alle Produkte sind Verkaufsschlager und sorgen für Milliardengewinne. Das wiederum hat den Aktienkurs auf Spitzenwerte getrieben.

Einige Anleger fürchten um den Apple-Erfolg, sollte Jobs nicht an die Firmenspitze zurückkehren. Ein US-Pensionsfonds forderte deshalb zumindest Klarheit über eine Nachfolgeregelung. Apple selbst sagt, es gebe einen Plan, verweigert aber jegliche Auskunft dazu mit der Begründung, dies würde nur der Konkurrenz nutzen.

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SDA-ATS