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Nach jüngsten Rekordergebnissen erneuert der kalifornische Computerkonzern Apple die Software-Basis seiner Erfolgsgeräte. Zum Auftakt der Entwicklerkonferenz WWDC sagte Vorstandschef Steve Jobs am Montag vor mehr als 5000 Teilnehmern in San Francisco, Apple bringe neue Versionen des Computer-Betriebssystems Mac OS X und des mobilen Systems iOS heraus.

Darüber hinaus setze Apple auf die Möglichkeiten der Cloud-Technologien für den Umgang mit persönlichen Daten im Internet.

Schon nach wenigen Minuten übergab der kranke Steve Jobs die weitere Leitung der Präsentation an Marketing-Chef Phil Schiller. Der Apple-Vizepräsident kündigte die neue Version des Mac-Betriebssystems mit der Bezeichnung "Lion" für Juli an, zu einem Update-Preis von 29 Dollar.

In "Lion" gebe es mehr als 250 neue Funktionen. Dabei übernimmt das Mac-System für Notebooks und Desktop-Computer etliche Bedienfunktionen vom Tablet-Computer iPad, etwa die Unterstützung von Multitouch-Gesten für Touchpad-Eingabegeräte und die Vollbildschirmdarstellung von Anwendungen.

Neu ist auch eine als "Mission Control" bezeichnete Funktion für einen besseren Überblick zu allen geöffneten Programmen. Mac OS X "Lion" soll zudem die Daten aller Anwendungen künftig automatisch speichern, um unbeabsichtigte Datenverluste zu vermeiden.

Weltweit gebe es inzwischen mehr als 54 Millionen aktive Mac-Nutzer, sagte Schiller, und die Zuwachsraten seien Jahr für Jahr wesentlich grösser als beim Windows-PC.

25 Millionen iPads verkauft

Apple-Vizepräsident Scott Forstall stellte iOS 5 vor, eine neue Version der Software-Basis für das Mobiltelefon iPhone, das iPad und das Musikabspielgerät iPod touch. Zu den Neuerungen gehört die Darstellung von Push-Mitteilungen für Aktualisierungen, Statusmeldungen und andere Informationen einzelner Apps direkt auf dem Startbildschirm.

Bisher seien 200 Millionen mobile Geräte mit iOS verkauft worden, darunter 25 Millionen iPads, sagte Forstall. Bei mobilen Systemen sei iOS mit einem Anteil von 44 Prozent weltweiter Marktführer. In weniger als drei Jahren seien 14 Milliarden Apps für die mobilen Geräte von Apple heruntergeladen worden.

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SDA-ATS