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Sechs Monate nach Ende des Blackberry-Streits in den Vereinigten Arabischen Emiraten kocht der Konflikt um verschlüsselte Handy-Nachrichten wieder hoch. Privatpersonen sollen künftig keinen Zugang mehr zu den Blackberry-Diensten für besonders vertrauliche Mitteilungen haben.

Dies berichtete die Zeitung "The National" am Samstag. Auch kleine Firmen würden von der Nutzung des "BlackBerry Enterprise Servers" ausgeschlossen, dessen Verschlüsselungstechnik als besonders sicher gilt.

Der Telekom-Aufsicht zufolge sollten nur noch grössere Unternehmen Zugang dazu haben. Viele arabische Staaten stemmen sich derzeit gegen eine Demokratiebewegung, die die Emirate jedoch noch nicht erfasst hat.

Wie viele Golfstaaten dulden aber auch die Emirate kaum öffentlichen Dissens. Erst im Oktober hatte dort der kanadische Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) ein Verbot seiner Dienste abgewendet.

Ultimatum gestellt

Die Emirate hatten RIM ein Ultimatum gestellt, um Sicherheitsbedenken der Behörden gegen den geschützten Datenverkehr über die Multifunktionshandys von RIM zu zerstreuen. Die Regierung hatte die Befürchtung geäussert, dass Extremisten die Dienste zur Vorbereitung von Anschlägen nutzen könnten.

Sie drohte damit, Anwendungen wie Kurznachrichten, E-Mails und den Internet-Browser zu sperren, bis sie Zugang zu den verschlüsselten Daten erhält. Einzelheiten über die Einigung wurden damals nicht bekannt.

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SDA-ATS