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Die US-Wirtschaft wächst nach Einschätzung von Finanzminister Timothy Geithner wieder nachhaltig und hat den schlimmsten Teil der Krise wohl überwunden. Es sei aber noch kein Boom, die Arbeitslosigkeit werde deshalb nur langsam sinken.

Die Wirtschaftsleistung sei inzwischen zwar grösser als vor der Krise, dennoch betrage die Arbeitslosenquote immer noch rund 10 Prozent, sagte Geithner am Freitag auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos kurz vor der Publikation der Zahlen zum US-Bruttoinlandprodukt (BIP) im vergangenen Jahr.

Kurz darauf teilte das US-Handelsministerium mit, dass die US-Konjunktur 2010 so stark gewachsen sei wie seit fünf Jahren nicht mehr. Die Wirtschaftsleistung legte gemäss einer ersten Schätzung um 2,9 Prozent zu.

Geithner hatte zuvor die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit damit erklärt, dass die Unternehmen Kosten und Jobs mit "brutaler Kraft" reduziert hätten. Immer deutlicher zeige sich auch, dass die US-Fiskalpolitik nicht nachhaltig sei. Es fehle noch am politischen Willen, die Finanzen in Ordnung zu bringen. "Aber es gibt keine Alternative."

Zuversicht über Euro

Er warnte zugleich vor zu drastischen Einschnitten, da damit die Wirtschaftserholung belastet werden könnte. Geithner zeigte sich zuversichtlich, dass auch die Europäer ihre Schuldenprobleme lösten und der Euro erhalten bleibe. Es brauche einfach Zeit.

Die US-Wirtschaft sei in einer guten Position, um vom Wachstum der Schwellenländer zu profitieren. Die Inflationsgefahr in diesen Ländern müsse zwar ernst genommen werden, sei aber nicht das gravierendste Problem.

Einfacher wäre es laut Geithner für die aufstrebenden Länder, speziell für China, die Herausforderung einer Preishausse anzugehen, wenn sie ihre Bindung zum Dollar aufweichen würden. Die USA kritisieren seit langem, der chinesische Yuan sei unterbewertet, was insbesondere die dortige Exportwirtschaft begünstige, aber auch für Inflationsdruck sorge.

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SDA-ATS