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Die Zeichen stehen auf Erholung: Langsam aber stetig sinkt die Arbeitslosigkeit im Euroraum. Die Unterschiede zwischen den Ländern aber sind gewaltig.

In den Euro-Ländern sind so wenig Menschen arbeitslos wie zuletzt vor knapp drei Jahren. Die Arbeitslosenquote fiel im Februar auf 11,3 Prozent. Dieser Wert war zuletzt im Mai 2012 erreicht worden, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte.

Ein Mehrjahrestief hatten die Statistiker bereits für Januar 2015 gemeldet. Sie korrigierten die zuvor errechneten 11,2 Prozent nun allerdings auf 11,4 Prozent nach oben.

In den 19 Staaten mit der Gemeinschaftswährung hatten insgesamt 18,204 Millionen Frauen und Männer keinen Job. Den höchsten Arbeitslosenanteil hatte Griechenland nach den jüngsten verfügbaren Zahlen vom Dezember mit 26 Prozent, gefolgt von Spanien mit 23,2 Prozent im Februar. Die niedrigste Quote erreichte Deutschland mit 4,8 Prozent.

Viele Jugendliche arbeitslos

Den Euro-Ländern macht nach wie vor die Jugendarbeitslosigkeit zu schaffen: Diese blieb im Vergleich zum Januar unverändert hoch. So hatten 22,9 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 15 und 24 Jahren im Februar keinen Job. Das sind aber immerhin 1,1 Prozentpunkte weniger als im Vorjahresmonat.

Besonders dramatisch ist die Situation in Griechenland, wo die Jugendarbeitslosenquote im Dezember auf 51,2 Prozent von 50,8 Prozent im November stieg. In Spanien dagegen ging die Quote im Februar leicht zurück auf 50,7 Prozent von 50,9 Prozent im Januar.

Die Werte sind allerdings nicht unmittelbar vergleichbar mit der Gesamtquote. Denn bei der Berechnung der Jugendarbeitslosigkeit werden Studenten ohne Job ausgeklammert. Dadurch verkleinert sich die Bezugsgruppe und jeder einzelne Arbeitslose fällt stärker ins Gewicht.

In den 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union hatten im Februar 23,887 Millionen Menschen keine Arbeit. Die Quote von 9,8 Prozent ist laut Eurostat die niedrigste, die seit September 2011 in der EU verzeichnet wurde.

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SDA-ATS