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Beim weltgrössten Stahlkocher ArcelorMittal geht es langsam wieder aufwärts: 2010 schloss der Stahlriese mit einem Gewinn von 2,9 Mrd. Dollar ab - nach 157 Mio. Dollar im Krisenjahr 2009, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Ein Jahr zuvor hatten allerdings noch 9,4 Mrd. Dollar unter dem Strich gestanden. "2011 wird ein stärkeres Jahr sein als 2010", sagte Konzernchef Lakshmi Mittal. Das Vorkrisen-Niveau werde aber voraussichtlich erst wieder im Jahr 2015 erreicht.

Die 500 Mrd. Dollar schwere Stahlbranche leidet seit Mitte des vergangenen Jahres unter sinkenden Margen. Grund sind die stark gestiegenen Rohstoffpreise etwa für Eisenerz, die in der Regeln nicht so schnell an die Kunden weitergegeben werden können.

Der Umsatz des Konzerns stieg 2010 im Vergleich zum Vorjahr um gut ein Viertel auf 78 Mrd. Dollar. Für das erste Jahresviertel 2011 sei der Ausblick positiv. "Wir sehen eine starke Erholung in den USA und eine moderate Erholung in China", sagte Finanzchef Aditya Mittal. In Europa wachse vor allem der deutsche Markt.

Für die Monate Januar bis März werde mit einem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zwischen 2,0 und 2,5 Mrd. Dollar gerechnet. Im letzten Quartal 2010 hatte er bei 1,9 Mrd. Dollar gelegen.

Da die Nachfrage wieder anziehe, werde die Auslastung der Werke auf 76 Prozent hochgefahren. Im vierten Quartal 2010 hatte sie bei nur 69 Prozent gelegen.

ArcelorMittal beschäftigte zum Jahresende weltweit rund 263'000 Menschen. Der Konzern mit Sitz in Luxemburg stellt rund sechs bis sieben Prozent des weltweiten Stahlangebots her und ist mit Abstand Marktführer.

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SDA-ATS