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Tempel in Palenque im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas (nicht "El Palacio" - Archivaufnahme von 2012).

KEYSTONE/EPA/INAH/H.Montano

(sda-ats)

Ein Porträt des legendären Maya-Herrschers Pakal vermuten Archäologen hinter dem Fund eines Statuenkopfes in Mexiko. Der etwa lebensgrosse Stuck-Kopf wurde während Restaurierungsarbeiten in der Ruinenstadt Palenque entdeckt.

Das teilte das mexikanische Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte (Inah) am Freitag mit. Der auch "Pakal der Grosse" genannte Herrscher K'inich Janaab' Pakal lebte in den Jahren 603 bis 683.

"Wir wissen, dass Pakal der Grosse bis zu seinem Tod im Alter von 80 Jahren regierte", so die Archäologen. "Das Stuck-Gesicht zeigt einen älteren Mann, und es ist sehr wahrscheinlich, dass die Skulptur ihn darstellen soll."

Die Forscher hatten unter dem "El Palacio" genannten Ruinenkomplex eine Opferstätte entdeckt. Darin fanden sie neben dem Kopf auch mehrere Gefässe, Keramikfiguren und Tierknochen. Die Überreste eines Teiches aus der spätklassischen Periode der Maya-Kultur (ca. 600 bis 900 nach Christus) weisen demnach ebenfalls auf diesen Zeitraum hin.

Palenque im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas gehört zum Unesco-Weltkulturerbe und ist eine der wichtigsten archäologischen Fundstätten Mexikos.

Die Zivilisation der Maya begann sich vor etwa 3000 Jahren in Mittelamerika zu entwickeln und erreichte ihren Höhepunkt in der Zeit von 250 bis 900 nach Christus. Ihr Herrschaftsgebiet erstreckte sich über das heutige Südmexiko, Guatemala, Belize, Honduras und El Salvador.

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