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Moskau - In Russland kämpfen Zehntausende von Helfern gegen die verheerenden Waldbrände, bei denen rund 30 Menschen ums Leben gekommen sind. Auch am Samstag tobten noch rund 400 Feuer. In 14 Regionen des Landes wurde der Ausnahmezustand verhängt.
Eine Fläche von mehr als 1200 Quadratkilometer stand in Flammen. Dies entspricht fast der Fläche des Kantons Aargau. 387 Brände hätten am Vortag gelöscht werden können, teilte das russische Katastrophenschutzministerium am Samstag mit.
Insgesamt seien gegen 240'000 Helfer im Einsatz. Sie kämpften unterstützt von 25'000 Fahrzeugen und 226 Löschflugzeugen und -helikoptern gegen die Feuer, teilte das Ministerium weiter mit. Von Seiten der Armee kamen über 2000 Soldaten zu Hilfe.
In der besonders betroffenen Region Nischni-Nowgorod fachten starke Winde die Brände immer wieder an und erschwerten den Einsatz der Feuerwehr.
Gross HitzeDer Radiosender Echo Moskwy sprach am Samstag von landesweit mehr als 60 Grossbränden. Weil bereits ganze Dörfer in Flammen aufgegangen sind, haben Tausende Menschen ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Weil viele Häuser in der russischen Provinz aus Holz sind, fangen sie besonders schnell Feuer.
In vielen Regionen Russlands herrschen seit Wochen Temperaturen um die 35 Grad Celsius. Wegen der Jahrhunderthitze hat eine extreme Dürre weite Teile des Landes fest im Griff. Wetterforscher erwarten keine Entspannung in den kommenden Tagen.
Den europäischen Teil Russlands plagt seit Anfang Juli eine beispiellose Hitzewelle. In Moskau war es am Donnerstag mit 38,2 Grad Celsius so heiss wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor 160 Jahren.

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SDA-ATS