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Bern/Davos - Die Schweizer Armee ist auch dieses Jahr für Sicherheitsaufgaben am Davoser World Economic Forum (WEF) zuständig. 220 Armeeangehörige nahmen am Freitag ihren Dienst in Davos auf. Die Zusatzkosten für die Armee betragen rund 1,5 Millionen Franken.
Die Soldaten bereiten seit Freitag die Aufbauarbeiten für die Sicherheitsmassnahmen, die Logistik und die Führungsunterstützung vor, wie das Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mitteilte. Maximal können vom 17. bis 31. Januar nicht weniger als 5000 Armeeangehörige für den Einsatz im Assistenzdienst aufgeboten werden.
Der Armee-Einsatz erfolgt nach dem Subsidaritätsprinzip, das heisst, dass die Einsatzverantwortung bei den zivilen Behörden liegt. Oberster Sicherheitsschef am WEF ist der neue Bündner Polizeikommandant Beat Eberle.
In Davos gelangen während des WEF-Jahrestreffens mit wenigen Ausnahmen nur die Berufssoldaten der Militärischen Sicherheit für Personenschutz und Zutrittskontrollen zum Einsatz. Ausserhalb Davos schützen Milizangehörige Infrastrukturen und erbringen Leistungen in der Logistik und in der Führungsunterstützung.
Schiessbefehl bei Bundesrat MaurerDie Sicherheitsmassnahmen umfassen auch den Flugverkehr über Davos. Die freie Benützung des Luftraums und der Flugplätze der Region Davos wird am 21. und 24. Januar von 08.00 bis 18.00 Uhr für Trainingsflüge sowie durchgehend vom 25. Januar von 08.00 Uhr bis spätestens am 31. Januar bis 18.00 Uhr eingeschränkt.
Im Ernstfall wird scharf geschossen: Die Anordnung eines allfälligen Waffeneinsatzes zur Durchsetzung luftpolizeilicher Massnahmen obliegt Bundesrat Ueli Maurer.

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SDA-ATS