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Zum neuen modularen Bekleidungs- und Ausrüstungssystem der Armee soll auch ein ballistischer Schutz gehören.

VBS

(sda-ats)

Die Schweizer Armee kleidet sich neu ein. Das neue modulare Bekleidungs- und Ausrüstungssystem (MBAS) soll mit dem Rüstungsprogramm 19 für 250 Millionen Franken beschafft werden. Die Einführung ist ab 2022 geplant.

Vorerst muss es sich allerdings in einem Truppenversuch bewähren, der bis Februar 2018 dauert, wie das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Donnerstag mitteilte. Seit Juli beteiligen sich daran rund 350 Angehörige der Armee aus 13 Lehrverbänden beziehungsweise Kompetenzzentren.

Während des Truppenversuchs werden alle Komponenten des Systems unifarben getestet. Erst mit der Einführung erfolgt dann für einen Grossteil der Artikel die Umstellung auf das Multiumfeldtarnmuster 16.

Gestartet wird das MBAS in seiner Ausführung als Basissystem (Kampfbekleidung, Tragsystem, ballistischer Körperschutz und Trinksystem). Während des Truppenversuchs soll MBAS im täglichen Einsatz auf seinen Nutzen beziehungsweise Mehrwert hin geprüft werden. Das Basissystem von MBAS soll zu einem späteren Zeitpunkt für Spezialfunktionen angepasst und ergänzt werden.

Nach Abschluss des Truppenversuchs sollen die dabei gewonnenen Erkenntnisse analysiert und beurteilt werden. Sie bilden die Basis für den Entscheid der Truppentauglichkeit. Vor der Beschaffung werden öffentliche Ausschreibungen durchgeführt.

MBAS wird die aktuelle Kampfbekleidung 90/06 mit der dazugehörigen Grundtrageinheit und auch die Schutzweste 96 ablösen. Das bereits eingeführte und bewährte "Zwiebelschalenprinzip" der Kampfbekleidung wird laut VBS beibehalten, sodass der Nutzer seine Bekleidung individuell den Temperatur- und Witterungsverhältnissen anpassen kann.

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SDA-ATS