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Trotz des jüngsten Negativlaufs kann sich Marcel Koller der Unterstützung arrivierter österreichischer Nationalspieler gewiss sein. Sie wünschen sich einen Verbleib des Zürchers.

"Marcel Koller hat es verdient, weiter unser Trainer zu sein", sagte Marko Arnautovic, seit diesem Sommer und dem Transfer für 28 Millionen Euro zu West Ham United Österreichs teuerster Fussballer aller Zeiten, nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Georgien in der WM-Qualifikation. Der Schweizer habe sich Respekt verdient. "Wenn ich lese, 'Trainer raus' oder so, da bekomme ich so einen Hals", holte der Offensivstar zu einer unmissverständlichen Geste aus. Das Remis am Dienstagabend vor Heimpublikum in Wien war aber die nächste Enttäuschung, die WM 2018 in Russland scheint dadurch für Österreich endgültig ausser Reichweite.

"Der Trainer hat damit nichts zu tun. Er hat gute Arbeit geleistet", betonte Arnautovic. "Der Trainer spielt nicht. Wir sind die, die auf dem Platz stehen." Ähnlich sah dies Captain Julian Baumgartlinger: "Wir sind in der Verantwortung, ganz klar. Weil wir die Tore nicht gemacht haben und die Punkte nicht geholt haben. Wenn das nicht der Fall ist, dann wird immer über einen Trainer diskutiert."

In den nächsten Tagen dürfte es ein klärendes Gespräch betreffend die Zukunft Kollers geben. "Wir hoffen natürlich, dass er bleibt", erklärte Arnautovic. "Er ist seit sechs Jahren hier bei dieser Mannschaft, er hat viel geschafft. Jetzt geht es eben gerade nicht. Wir denken gar nicht daran, dass er irgendwie geht oder rausgeworfen wird."

Mit einem neuen Nationalcoach müsste man nach sechs Jahren Aufbauarbeit möglicherweise wieder bei null anfangen, merkte Baumgartlinger an. "Wir wissen, was wir an ihm haben."

Zwei Runden vor Ende der WM-Qualifikation ist Österreich in der Gruppe D lediglich im 4. Rang klassiert - mit fünf Zählern Rückstand auf das zweitplatzierte Wales. An der EM 2016 bedeutete für Österreich nach überragender Qualifikation (neun Siege und ein Remis) bereits die Gruppenphase mit nur einem gewonnenen Punkt Endstation. Seit Anfang Juni 2016 gewann die ÖFB-Auswahl unter Koller nur zwei von 14 Länderspielen.

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SDA-ATS