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Der "Tages-Anzeiger" erhält im Frühling 2016 einen neuen Chefredaktor: Arthur Rutishauser wird ab dann nicht nur die Redaktion der "SonntagsZeitung" leiten, sondern auch jene des "Tages-Anzeigers". Die Redaktionen sollen weiter zusammenrücken. Der bisherige Chefredaktor Res Strehle erreicht 2016 das Pensionsalter.

Er will dem "Tages-Anzeiger" aber trotz Ruhestand erhalten bleiben. Er werde weiter publizistisch und als Mentor tätig sein, teilte er der sda am Mittwoch auf Anfrage mit. Erste Gerüchte zum Chefwechsel hatte am Morgen das Branchenportal persoenlich.com publiziert.

Strehle steht der Redaktion von "Tages-Anzeiger" und Newsnet seit November 2012 vor. Zuvor war er seit 2009 Co-Chefredaktor des "Tages-Anzeigers" und seit 2007 stellvertretender Chefredaktor.

Wie Tamedia mitteilte, wird Strehle von Arthur Rutishauser abgelöst, der seit Oktober 2013 bereits die "SonntagsZeitung" leitet. Der 49-jährige Rutishauser habe in den Gesprächen am meisten überzeugt, begründet Unternehmenssprecher Christoph Zimmer die Wahl. In einer Mitteilung lobt Tamedia Rutishauser als persönlich und journalistisch unabhängigen Journalisten mit ausgewiesener Recherche-Kompetenz.

Für Rutishauser ist die "Tagi"-Redaktion kein Neuland: Vor seiner Zeit als "SonntagsZeitungs"-Chefredaktor war er während dreier Jahre Mitglied der "Tages-Anzeiger"-Chefredaktion.

Auch die Auslands-Ressorts rücken zusammen

Dass der Chef der "SonntagsZeitung" künftig auch den "Tagi" leitet, hat auch strukturelle Gründe: Die Redaktionen sollen noch näher zusammenrücken. Seit dem Start der "SonntagsZeitung" teilten sich die beiden Tamedia-Produkte bereits die Sportredaktion.

Seit 2014 arbeiten die Ressorts Gesellschaft, Kultur, Wissen und die Produktion zusammen. Künftig sollen nun auch die Auslands-Ressorts zusammenrücken. Nur noch die Ressorts Wirtschaft, Schweiz, Zürich sowie die Recherche werden getrennt arbeiten. Gemäss Tamedia-Mitteilung ist die gemeinsame publizistische Leitung beider Redaktionen ist nicht zuletzt durch die zunehmende Bedeutung der digitalen Verbreitungskanäle bedingt.

Zimmer betonte, dass "Tages-Anzeiger" und "SonntagsZeitung" trotz dieses Zusammenrückens eigenständige Produkte mit eigener Identität bleiben. Über allfälliges Sparpotenzial machte er keine Angaben.

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