Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Bei Aryzta geht es weiter abwärts: Das Management bereitet die Anleger auf einen Gewinneinbruch vor.

KEYSTONE/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Die erhoffte Stabilisation beim Backwarenkonzern Aryzta lässt auf sich warten. Der angeschlagene Konzern muss erneut eine Gewinnwarnung aussprechen. Das Management rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem Einbruch beim Betriebsgewinn (EBITDA) um einen Fünftel.

Noch im November hatte die Führungsspitze die Prognose abgegeben, der Betriebsgewinn solle ungefähr auf der Höhe des Vorjahres liegen. Im Geschäftsjahr 2016/2017 hatte Aryzta 420 Millionen Euro EBITDA erzielt - 31 Prozent weniger als im Vorjahr.

Nun soll der ausgewiesene EBITDA wiederum 20 Prozent tiefer liegen, auf vergleichbarer Basis - also ohne Wechselkurseffekte und abgestossene Geschäfte - soll das Minus 15 Prozent betragen, wie Aryzta am Donnerstag mitteilte.

Während der Umsatz relativ stabil sei, habe sich der Betriebsgewinn zum Ende des zweiten Quartals des von August bis Juli laufenden Geschäftsjahres abgeschwächt - und dieser Trend werde sich wohl im Laufe des Geschäftsjahres nicht mehr umkehren, heisst es in der Mitteilung.

Brexit und US-Aufschwung

In Europa etwa bekommt Aryzta die Auswirkungen der Brexit-Pläne der Briten zu spüren. In Amerika wiederum kämpft das Unternehmen mit anziehenden Vertriebskosten und einem stärkeren Lohnwachstum als erwartet. Der US-Arbeitsmarkt befindet sich seit längerem im Aufschwung - doch bis jetzt hatten Lohnerhöhungen auf breiter Front auf sich warten lassen.

Dazu kommt, dass die Massnahmen zur Effizienzverbesserung wie Preiserhöhungen in Verzug geraten sind, wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht.

Anfang des letzten Jahres hatte Aryzta bereits eine Gewinnwarnung für die erste Jahreshälfte 2017 aussprechen müssen. Daraufhin trennten sich Anleger in Scharen von den Aryzta-Aktien. Die damalige Führungsriege musste den Hut nehmen. Deren Aufgaben übernahmen interimistisch Führungskräfte der Beratungsfirmen KPMG und FTI Consulting.

Inzwischen ist ein neues Führungsteam gefunden. Seit Mitte September sitzt Kevin Toland als neuer Konzernchef am Steuer von Aryzta. Er hatte zuvor beim irischen Flughafenbetreibers daa die operative Führung.

Gerade eben hat auch der neue Nordamerika-Chef Dave Johnson die Arbeit aufgenommen, folgen soll noch Strategiechef John Heffernan. Das neue Führungsteam sei nun bereit und konzentriere sich voll darauf, die Herausforderungen anzugehen, sagte Toland laut Mitteilung.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS