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Arzneimittelagentur: Fieber bei Kindern nach Schweinegrippe-Impfung

Dieser Inhalt wurde am 04. Dezember 2009 - 18:56 publiziert
(Keystone-SDA)

London - Die Europäische Arzneimittelagentur (EMEA) hat auf Nebenwirkungen des Schweingrippe-Impfstoffes Pandemrix bei Kindern hingewiesen. Kleine Kinder könnten auf eine zweite Dosis des Impfstoffes mit Fieber reagieren, warnte die in London ansässige EMEA.
Zugleich wies die Agentur darauf hin, dass durch die zweite Dosis der Impfschutz erhöht werde. Die EMEA stützte ihre Warnung auf neue Daten, die ihr jetzt vom Pandemrix-Hersteller GlaxoSmithKline zur Verfügung gestellt worden seien.
Bislang wurden EU-weit laut EMEA rund zehn Millionen Menschen gegen das Virus A(H1N1) geimpft, es seien keine "unerwartet ernsten Sicherheitsprobleme" bekannt geworden. Als Hauptsymptome einer Impfreaktion träten Fieber, Schwindel, Kopfschmerzen, allergische Reaktionen und Reaktionen an der Injektionsstelle auf.
In ihrer wöchentlichen Bilanz hat die Weltgesundheitsorganisation WHO die Zahl der Todesopfer wegen der Schweinegrippe am Freitag mit 8768 angegeben. In der letzten Woche kamen 942 Todesopfer dazu.
Noch immer an der Spitze steht der amerikanische Kontinent mit 5878 Toten, 518 mehr als vor einer Woche. Dort habe die Verbreitung der Grippe aber den Höhepunkt erreicht, hiess es weiter. Auf dem Vormarsch befindet sich die Grippe laut der UNO-Organisation weiterhin in Zentraleuropa zwischen Deutschland und Rumänien.

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