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Der Telekomausrüster Ascom hat Auftragseingang und Umsatz im ersten Halbjahr 2013 deutlich gesteigert. Dazu trug die Übernahme von GE Healthcare bei, die das Geschäft mit Krankenpfleger-Rufsystemen stärkte. Der Gewinn verdreifachte sich fast auf 14,5 Mio. Franken.

Der Spezialist für ausfallsichere Funktelekommunikation und Netzwerktestsysteme hat dabei den in der Vorjahresperiode erzielten Gewinn von 2,6 Mio. auf 5,2 Mio. Fr. revidiert, da Pensionspläne wegen veränderter Buchhaltungsregeln neu bilanziert wurden, wie aus dem Communiqué vom Donnerstag hervorgeht.

Der Umsatz wuchs um 5,5 Prozent auf 225,1 Mio. Franken, wie Ascom vorläufige Angaben von Mitte Juli bestätigte. Der Auftragseingang kletterte gar um 19,5 Prozent auf 259,7 Mio. Franken. Ascom-Chef Fritz Mumenthaler sprach vor Analysten und Journalisten in Zürich von einer beachtlichen Leistung und erfreulichen Zahlen.

Die Netzwerk-Testsparte habe die 2012 erzielte Trendwende bestätigt und weise ein sehr gutes Semesterergebnis aus, hiess es. Ihr Umsatz wuchs um 7,2 Prozent und der Betriebsgewinn (Ebitda) verbesserte sich gegenüber der Vorjahresperiode von -11,8 Mio. auf +7,7 Mio. Franken.

Im Geschäft mit Funktechnik ging der Ebitda leicht von 21,2 Mio. auf 21,0 Mio. Fr. zurück, dies bei einem durch die Akquisition von GE Healthcare erreichten Umsatzwachstum von 5,8 Prozent. GE Healthcare drückte aber auf die Margen. Dafür habe die Marktstellung im Gesundheitswesen ausgebaut werden können, sagte Mumenthaler.

Weitere Übernahmen geplant

Ascom plant weitere Übernahmen insbesondere im Gesundheitsgeschäft. Derzeit würden 50 Unternehmen mit je 10 bis 20 Mio. Fr. Umsatz analysiert, sagte Mumenthaler. Ascom sieht sich zur Expansion in der Lage, konnte doch zuletzt die Nettoverschuldung auf noch 21,8 Mio. Fr. reduziert werden.

Mumenthaler zeigte sich zuversichtlich, 2013 das anvisierte Umsatzwachstum von 5 Prozent und die Ebitda-Marge von 15 bis 16 Prozent zu erreichen. Im ersten Halbjahr betrug die Ebitda-Marge 12,4 Prozent.

Das Unternehmen mit Berner Wurzeln will den Sitz der Geschäftsleitung per 1. November von Dübendorf ZH nach Baar ZG verlegen. Die nächste Generalversammlung soll auch den Umzug des rechtlichen Sitzes der Holding in den steuergünstigen Kanton Zug genehmigen.

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SDA-ATS