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Aserbaidschan soll Versorgungssicherheit der Schweiz mit Öl erhöhen

Dieser Inhalt wurde am 20. Oktober 2009 - 13:11 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Ernergiefragen haben den zweiten Tag des Schweiz-Besuchs des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew geprägt. Zusammen mit seinem Industrie- und Energieminister traf sich Alijew mit Bundesrat Moritz Leuenberger zu Gesprächen über die Zusammenarbeit im Energiebereich.
Im Zentrum habe die praktische Umsetzung des Memorandum of Understanding gestanden, welches die beiden Länder im Oktober 2007 unterzeichnet haben, schreibt das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) in einer Mitteilung.
Ziel der Vereinbarung sei es, die Zusammenarbeit von privaten Unternehmen beider Länder sowie private Investitionen im Energiebereich zu erleichtern. Dies mit dem Ziel, die Versorgungssicherheit der Schweiz mit Erdgas und Öl zu erhöhen.
Aserbaidschan ist in den letzten Monaten zu einem wichtigen Rohöllieferanten für die Schweiz avanciert, seitdem die libyschen Öllieferungen in die Schweiz im Zuge der Gaddafi-Affäre praktisch zum Erliegen kamen.
Zu Wochenbeginn hatte Bundespräsident Hans-Rudolf Merz die Schlüsselposition Aserbeidschans im Energiebereich unterstrichen, indem er sagte, Aserbaidschan sei "eine der wichtigsten Quellen für Öl und Gas" und die Schweiz sei daran "sehr interessiert."
Alijew hatte versichert, sein Land könne der Schweiz "innert kurzer Zeit" Gas und Öl liefern". Beide Länder lobten die guten Beziehungen, die in Zukunft noch vertieft werden sollen.

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