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Die deutsche Regierung will nach ihrem Kurswechsel in der Atompolitik das 35 Jahre alte Atomkraftwerk Neckarwestheim I als erstes vom Netz nehmen. Der formelle Beschluss dazu solle bereits am Dienstag gefasst werden, hiess es.

Der 1976 gebaute Meiler in Baden-Württemberg solle dann "so schnell wie möglich" abgeschaltet werden, verlautete am Montagabend aus der Umgebung von Aussenminister Guido Westerwelle (FDP). Westerwelle hielt sich am Montagabend zu einem Treffen der Aussenminister aus sieben wichtigen Industrienationen und Russland (G8) in Paris auf.

Die anderen Mitglieder der Gruppe boten Japan angesichts der Atomkatastrophe umfangreiche Unterstützung an. Dabei müssten auch die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft genau beachtet werden.

Unter dem Eindruck der Katastrophe in Japan hatte die deutsche Regierung zuvor entschieden, dass mehrere deutsche Meiler in Kürze vom Netz genommen werden. Ausser Neckarwestheim I werden dies vermutlich die Kraftwerke Biblis A in Hessen und Isar I in Bayern sein.

Die erst im Herbst beschlossene Verlängerung der Atom-Laufzeiten wird für drei Monate ausgesetzt. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Dienstag in Berlin mit den fünf Ministerpräsidenten, in deren Bundesländern Atomkraftwerke stehen, über die Zukunft der Anlagen sprechen.

In Hessen (2), Baden-Württemberg (4), Bayern (5), Schleswig-Holstein (3) und Niedersachsen (3) gibt es insgesamt 17 Atomkraftwerke. Derzeit produzieren sie knapp ein Viertel des deutschen Stroms.

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SDA-ATS