Navigation

Atommächte fordern atomwaffenfreien Nahen Osten

Dieser Inhalt wurde am 05. Mai 2010 - 17:56 publiziert
(Keystone-SDA)

New York - Die USA, Russland, Frankreich, Grossbritannien und China haben sich einmütig dafür ausgesprochen, im Nahen Osten eine atomwaffenfreie Zone zu schaffen. Dies würde bedeuten, dass Israel seine Atomwaffen abschaffen müsste.
Der jüdische Staat hat deren Existenz bislang niemals bestätigt. Es gilt jedoch als sicher, dass er Atomwaffen besitzt. In ihrer Erklärung auf der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages stellten sich die fünf Staaten ausdrücklich hinter eine Resolution der Mitgliedstaaten des Vertrages von 1995.
Diese Resolution sieht die Bildung einer atomwaffenfreien Zone im Nahen Osten vor. Die USA, Russland, Frankreich, Grossbritannien und China sind die einzigen offiziellen Atommächte der Welt.
Die Konferenz, die bis zum 28. Mai dauert, findet alle fünf Jahre als Folgetreffen zum Vertrag über die Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen (NPT) von 1970 statt. Er soll die Weitergabe von Atomwaffen verhindern und fordert die Atommächte zur Abrüstung auf.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?