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AU-Gipfel spricht über Krisen, Millenniumsziele und den ICC

Einen Tag nach den Feiern zu 50 Jahren Afrikanischer Union (AU) sind die Staats- und Regierungschefs aus 54 Ländern in Addis Abeba zu einem Gipfeltreffen zusammengekommen. Auf der Agenda stehen die Lage in den afrikanischen Krisenländern wie Mali, Kongo und Sudan.

Laut Beobachtern soll ausserdem beim zweitägigen Gipfel hinter verschlossenen Türen auch über die Zeit nach dem Fristende der Millenniums-Entwicklungsziele im Jahr 2015 sowie über die nächsten 50 Jahre AU gesprochen werden.

Auch ein Vorstoss Kenias gegen den Internationalen Strafgerichtshof (ICC) in Den Haag steht zur Diskussion. Das ostafrikanische Land fordert, die geplanten Prozesse gegen Präsident Uhuru Kenyatta und seinen Vize William Ruto zurück an die Justiz in Nairobi zu verweisen. Beiden wird vorgeworfen, für die schwere Gewalt nach den Wahlen 2007 mit 1200 Toten mitverantwortlich gewesen zu sein.

Zahlreiche Aussenminister aus der Region haben offenbar schon vor Tagen erklärt, die Pläne zu unterstützen. Nun müssen die Gipfelteilnehmer der Resolution zustimmen. Auf dem Kontinent gibt es schon lange Kritik am ICC: Es heisst, das Tribunal sei einseitig orientiert, weil es bisher nur afrikanische Fälle behandelt.

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