Mit Wodka-Drinks, Grundwasser und ein paar Keksen haben sich Freunde mehr als zwei Wochen lang in der australischen Wildnis am Leben gehalten. Zwei Tage nach der 52-jährigen Tamra McBeath-Riley wurde am Dienstag auch ihr 40-jähriger Begleiter Phu Tran lebend gefunden.

Laut Polizei fand ein Viehzüchter den Mann. Er sei "leicht desorientiert" gewesen, aber trotz allem in "guter Verfassung".

McBeath-Riley, Tran und ihre Freundin Claire Hockridge waren am 19. November in der Nähe von Alice Springs im Zentrum von Australien unterwegs, als mitten im Outback ihr Auto in einem Flussbett liegen blieb. Nach drei Tage langem Warten machten sich zwei von ihnen auf die Suche nach Rettung. McBeath-Riley wurde am Sonntag stark dehydriert gefunden, von der 46-jährigen Hockridge fehlt noch jede Spur.

McBeath-Riley sagte dem Sender ABC, das Trio habe nur überlebt, weil es noch Wodka-Drinks und Kekse bei sich gehabt habe und aus einem Wasserloch für Rinder getrunken habe. Die Freunde hätten wegen der Hitze in einem Wasserloch unter ihrem Auto Zuflucht gesucht, bis sie sich trennten.

Die Polizei zeigte sich zuversichtlich, auch Hockridge lebend zu finden. Ihr sei es gut gegangen, als Phu sich vor zwei Tagen von ihr getrennt habe. Die Suchkräfte seien "hoffnungsvoll, dass sie immer noch in dieser Verfassung ist", sagte die Polizistin Pauline Vicary. Nach Hockridge wird demnach auch aus der Luft gesucht.

Alle drei Freunde leben in Australien - McBeath-Riley und Hockridge in Alice Springs. Phu hatte sie besucht.

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