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Nach Novak Djokovic und Stan Wawrinka verzichtet auch der als Nummer 2 gesetzte Andy Murray auf einen Start am US Open in New York. Der Schotte leidet noch immer an einer Hüftverletzung.

r habe so ziemlich alles getan, um für New York bereit zu sein, sagte Murray an einer Medienkonferenz auf der Anlage in Flushing Meadows. Er habe in den vergangenen Tagen ganz gut trainiert, aber die Schmerzen seien zu gross, um das Turnier gewinnen zu können. "Und das ist das Ziel gewesen", so der 30-jährige Schotte, der Mitte August seine Position als Nummer 1 des Rankings nach 41 Wochen an Rafael Nadal verlor.

Murray ist bereits der vierte Top-Ten-Spieler, der aus gesundheitlichen Gründen auf eine Teilnahme am vierten und letzten Grand-Slam-Turnier verzichtet. Titelverteidiger Stan Wawrinka (ATP 4/Knie), Novak Djokovic (ATP 5/Ellbogen), der Sieger von 2011 und 2015 in New York, sowie Kei Nishikori (ATP 10/Handgelenk), der US-Open-Finalist von 2014, haben ihre Saison aus gesundheitlichen Gründen bereits vorzeitig beendet. Und mit Milos Raonic verzichtet auch die Nummer 11 des Rankings wegen Handgelenk-Problemen auf eine Teilnahme in New York.

Ob auch Murray seine Saison abbrechen wird, will der dreifache Major-Champion in den nächsten Tagen nach Rücksprache mit seinem Team entscheiden. Erstmals Schmerzen waren beim Briten, der seit Jahren unter chronischen Hüftproblemen leidet, im Juni im verlorenen French-Open-Halbfinal gegen Stan Wawrinka aufgetaucht. Seine bislang letzte Partie bestritt er Mitte Juli am Turnier in Wimbledon, als er in den Viertelfinals sichtlich angeschlagen dem Amerikaner Sam Querrey in fünf Sätzen unterlag. Für die beiden Masters-1000-Turniere in Montreal und Cincinnati erklärte Murray Forfait.

Als Folge des Rückzugs von Murray rückte der Kroate Marin Cilic (ATP 7) auf die Position der Nummer 2 der Setzliste. Der Wimbledon-Finalist, der 2014 in Flushing Meadows seinen bislang einzigen Grand-Slam-Titel geholt hat, führt damit die untere Tableauhälfte vor dem Deutschen Alexander Zverev (ATP 6) an. Der Weltranglisten-Erste Rafael Nadal und Roger Federer (ATP 3) waren am Freitag in die obere Tableauhälfte gelost worden und könnten bereits in den Halbfinals aufeinandertreffen.

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SDA-ATS