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Bern - Das Moratorium für gentechnisch veränderte Tier- und Pflanzenarten wird um drei Jahre verlängert. Nach dem Ständerat sprach sich auch der Nationalrat für eine entsprechende Änderung des Gentechnikgesetzes (GTG) aus.
Mit der Verlängerung des Moratoriums bis 2013 werde der Volkswille respektiert, betonten die Befürworter und der Bundesrat. Mit dem klaren Ja zum Moratorium 2005 hätten Volk und Stände verlangt, wissenschaftliche Grundlagen zu schaffen für einen fundierten Entscheid über den Umgang mit gentechnisch veränderten Organismen.
"Diese Grundlagen liegen vor dem Ablauf des Moratoriums am 27. November 2010 aber nicht vor", sagte Oskar Freysinger (SVP/VS) namens der Wissenschaftskommission (WBK). Erst nach Abschluss des Nationalen Forschungsprogramms (NFP) 59 "Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen" Mitte 2012 sei dies der Fall. Das Moratorium vorher aufzuheben wäre "unverantwortlich".
Als "unverantwortlich" sah hingegen eine Minderheit vorab der FDP und der SVP die Verlängerung des Moratoriums. "Das ist eine unnötige und nicht zielführende Zeitschlaufe", monierte Theophil Pfister (SVP/SG). In drei Jahren werde man vor den gleichen Fragen stehen, ohne auf mehr Grundlagen zurückgreifen zu können.
Die vorliegenden wissenschaftlichen Fakten zur Gentechnologie reichten aus für einen Grundlagenentscheid, sagte auch Peter Malama (FDP/BS). "Das NFP 59 wird das Rad nicht neu erfinden."

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SDA-ATS