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Eines der fünf Spitäler der HFR-Spitalgruppe: das Freiburger Kantonsspital in Freiburg. (Archivbild)

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

(sda-ats)

Bei der Freiburger Spitalgruppe "Freiburger Spital" liegt einiges im Argen. Das hat eine externe Untersuchung ergeben. Erste Konsequenz: Generaldirektorin Claudia Käch geht "im gegenseitigen Einvernehmen" am Freitag dieser Woche.

Wie die aus fünf öffentlichen Spitälern des Kantons zusammengesetzte Spitalgruppe am Mittwoch in Freiburg bekanntgab, hat die externe Untersuchung Führungsprobleme an den Tag gebracht. Handlungsbedarf bestehe "speziell in der Führung durch die Generaldirektorin", steht in einer Mitteilung.

Revidiert werden müsse aber auch die Zusammensetzung des Verwaltungsrats. Zudem müssten sich die Beziehungen zwischen dem HFR, wie das Gebilde abgekürzt heisst, und der kantonalen Gesundheitsdirektion verbessern. Ausserdem bestehe ein Mangel an präzisen Zahlen von Seiten der freiburgischen Finanzdirektion.

Auf 45 Gesprächen mit Führungskräften des HFR und des Kantons basiert das externe Audit. Es wurde im Sommer 2017 vom Verwaltungsrat in Auftrag gegeben.

Am HFR war es in letzter Zeit zu mehreren Abgängen leitender Kräfte gekommen. Generaldirektorin Claudia Käch ist seit 2014 im Amt. Die Freiburger Spitalgruppe kämpft auch mit roten Zahlen - das Budget 2018 sieht einen Verlust von 21,3 Millionen Franken vor.

Interimistischer Chef

Marc Devaud, Direktor für Informationssysteme und Projekte am HFR, übernimmt nun am kommenden Samstag interimistisch die Generaldirektion der Freiburger Spitalgruppe. Dies, bis eine neue Generaldirektorin oder ein neuer Generaldirektor bestimmt ist.

Auch hat der Verwaltungsrat eine Arbeitsgruppe geschaffen, die eine Einigung zu den vom Kanton zu liefernden Zahlen finden soll. Ihr gehören sowohl Kantons- als auch HFR-Vertreter an. Der Verwaltungsrat will auch darüber beraten, wie künftig die Entscheide effizienter gefällt werden könnten.

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