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Das gute Wetter könnte einige Deutschschweizer kurzfristig dazu bewogen haben, über Auffahrt in der Schweiz zu bleiben, schreibt viasuisse. (Symbolbild)

Keystone/ENNIO LEANZA

(sda-ats)

Wer für das Auffahrtswochenende mit dem Auto gegen Süden aufgebrochen ist, brauchte wie üblich etwas Geduld. Der Stau fiel jedoch geringer aus als erwartet. Grund dürfte unter anderem das gute Wetter sein, das einige Deutschschweizer dazu bewog, zu Hause zu bleiben.

Vor dem Gotthard-Nordportal in Fahrtrichtung Süden stauten sich die Autos am Donnerstag kurz vor Mittag erst auf zwei bis drei Kilometern, wie der Internetseite des TCS zu entnehmen war. Dies entsprach einer halben Stunde Wartezeit.

Zur verhältnismässig entspannten Verkehrslage am Gotthard führte einerseits die Öffnung der Passstrasse sowie die Ausweichroute über die A13 durch den San-Bernardino-Tunnel.

Auf dieser alternativen Transitstrecke kam es in der Folge zu Verkehrsüberlastungen, die jene am Gotthard übertrafen. Im Verlauf des Morgens stauten sich die Fahrzeuge auf der A13 zwischen Chur-Süd und Rothenbrunnen in Richtung S. Bernardino auf über acht Kilometern, der Zeitverlust betrug bis zu eine Stunde.

Zu Hause auch sonnig

Ein weiterer Grund für den etwas moderateren Verkehr am Gotthard dürfte das schöne Wetter in der nördlichen Schweiz gewesen sein, schreibt der Verkehrsinformationsdienst viasuisse in einer Medienmitteilung. Einige könnten ihre Reisepläne geändert und entschieden haben, zu Hause zu bleiben oder die Zeit über Auffahrt in den Schweizer Ausflugsregionen zu verbringen.

So wuchs die Fahrzeugkolonne vor dem Gotthard-Nordportal am Nachmittag zwar an; der Stau erreichte jedoch statt der prognostizierten 10 Kilometer lediglich eine Länge von bis zu sechs Kilometern. Bereits am Mittwoch hatte der Stau vor dem Gotthard-Nordportal unter den Prognosen gelegen.

SDA-ATS

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