Die Schlammlawine, die bei Gurtnellen UR auf die Autobahn A2 niederging, sorgt noch immer für Behinderungen. Zwar ist die Nord-Süd-Achse seit Dienstagabend wieder offen, auf der Fahrbahn in Richtung Norden sind aber weiterhin Arbeiten im Gange.

Die Strecke zwischen der Güetligallerie und Wassen wird seit der Öffnung auf einer Länge von rund drei Kilometern einspurig im Gegenverkehr betrieben. Daran habe sich nichts geändert, denn auf dem gesperrten Abschnitt, auf den rund 400 Kubikmeter Geröll rutschten, werde noch gearbeitet, sagte eine Sprecherin der Urner Kantonspolizei am Mittwoch auf Anfrage.

Zu möglichen Schäden am Fahrbelag konnte sie noch keine Angaben machen. In Mitleidenschaft gezogen worden waren Sicherheitsnetze und auch Leitplanken. Auch ein Lieferwagen erlitt Totalschaden, als er auf die Geröllhalde auffuhr. Personen wurden keine verletzt.

Wieder offen sind auch die Kantonsstrassen zwischen Göschenen, Andermattt und Hospental, zwischen Linthal und Urner Boden sowie zwischen Gurtnellen und Wassen. Wegen Räumungsarbeiten gesperrt bleibt bis am Donnerstag die Strecke zwischen Meien und Wassen.

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