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Auftakt nach alter Tradition - "Alles Walzer" auf dem 62. Opernball

Hochkarätige Gäste am Wiener Opernball: Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko (2.v.l.) und der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen (mit Schärpe) treffen im Opernhaus ein.

KEYSTONE/APA/APA/ROLAND SCHLAGER

(sda-ats)

Vorhang auf für Österreichs glanzvollsten Ball: Der 62. Wiener Opernball ist am Donnerstagabend nach alter Tradition von 144 Debütantenpaaren eröffnet worden.

Die Polka "Stürmisch in Lieb und Tanz" von Johann Strauss Sohn war die musikalische Untermalung der Eröffnungs-Choreografie. Rund 5000 Gäste, darunter Prominente aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, folgten dem Spektakel in der zum gewaltigen Tanzsaal umgebauten Oper.

Mit dem traditionellen Ausruf "Alles Walzer" sollten die Besucher anschliessend auf die Tanzfläche gebeten werden. Unter den Gästen waren Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen und als sein Gast das ukrainische Staatsoberhaupt Petro Poroschenko.

Für Aufsehen sorgte eine Femen-Aktivistin, die am Roten Teppich vor dem Opernhaus gegen den Besuch von Poroschenko mit entblösstem Oberkörper protestierte. Die 25-jährige Aktivistin wurde von der Polizei abgeführt. Sie soll wegen Anstandsverletzung angezeigt werden.

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz hatte unter anderem die ehemalige Uno-Sonderbotschafterin und Menschenrechtsaktivistin Waris Dirie eingeladen. In der Loge des Unternehmers Richard "Mörtel" Lugner verfolgte die US-Schauspielerin Melanie Griffith das Geschehen. Unter den Ballbesuchern waren auch der Schauspieler Heiner Lauterbach und - mit besonders auffälliger Sturmfrisur - der Designer Harald Glööckler.

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