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Mit einer ungewöhnlichen Sabotageaktion hat eine unbekannte Gruppe den Madrider U-Bahnverkehr für kurze Zeit weitgehend zum Stillstand gebracht. Mitglieder hielten fast zeitgleich 13 Züge durch das Ziehen der Notbremse an.

Wie die Lokalpresse am Donnerstag berichtete, waren von der Aktion am Vortag praktisch allen Linien betroffen. Eine bislang unbekannte Organisation bekannte sich zu der Sabotage und erklärte, die Aktion sei ein Protest gegen die Anhebung der Fahrpreise.

Die Polizei suchte nach den Teilnehmern und wertete dazu die Videoaufzeichnungen der Sicherheitskameras aus. Die Mitglieder der Gruppe hatten die Notbremsen nicht während der Fahrt gezogen, sondern als die Züge in Bahnhöfen hielten.

Da es einige Zeit dauerte, bis die U-Bahnen ihre Fahrt fortsetzen konnten, mussten auch die nachfolgenden Züge stehenbleiben, so dass fast der gesamte Verkehr ins Stocken geriet. Insgesamt 8000 Fahrgäste waren von der Aktion zur Hauptverkehrszeit betroffen. Viele von ihnen kamen zu spät zur Arbeit.

Die Madrider Regionalregierung hatte beschlossen, die Fahrpreise zum 1. Mai um durchschnittlich elf Prozent anzuheben.

SDA-ATS