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Die Schweiz muss in den beiden entscheidenden Spielen der WM-Qualifikation gegen Ungarn (7. Oktober) und in Portugal (10. Oktober) ohne Mittelfeldspieler Valon Behrami auskommen.

Bevor Nationalcoach Vladimir Petkovic seine personellen Dispositionen kommentierte, hatte der SFV-Arzt Cuno Wetzel über die medizinischen Fakten orientiert: "Behrami wird einige Tage ausfallen. Bürki muss sich wegen eines akuten Zahninfekts einem operativen Eingriff unterziehen."

Die Absage des Keepers von Bundesliga-Leader Borussia Dortmund macht der Teamleitung weniger zu schaffen als die negative Meldung nach dem MRI-Check von Behrami in Udine. Bürki kam in der aktuellen Kampagne lediglich in Andorra (2:1) zum Einsatz. Yann Sommer, dessen Knieprobleme behoben sind, ist die unumstrittene Nummer 1 in der SFV-Auswahl.

Behramis Ausfall hingegen wiegt schwer. Eine grosse Partie hat der Wortführer in den letzten fünf Jahren keine verpasst. Nun fehlt der Mann mit dem beeindruckenden Status innerhalb der Mannschaft ausgerechnet in der Finalissima der Gruppe B. Der Verlust seiner Erfahrung von fünf Endrunden und 76 Länderspielen wird unter Umständen wehtun. Geplant ist, dass er die Equipe zusammen mit dem ebenfalls angeschlagenen Gelson Fernandes trotzdem eng begleitet.

"Wer ihn ersetzt, ist offen", sagte Petkovic zur aktuell wichtigsten Personalie im defensiven Mittelfeld. Denkbar ist, dass der Mönchengladbacher Denis Zakaria als Partner für Granit Xhaka infrage kommt; Fabian Frei stünde ebenfalls zur Verfügung - oder eine Variante mit einem defensiver aufstellten Montreal-Professional Blerim Dzemaili.

"Unser Kader ist breit besetzt. Wir sind nicht zum ersten Mal von einem Problem betroffen", schwächte Petkovic das Thema bewusst ab. Ihm ist mehr daran gelegen, die gesunden Akteure starkzureden. "Ich entscheide erst im letzten Moment, wer gegen Ungarn spielt." Vier Schweizer sind im Übrigen wegen einer Verwarnung vorbelastet: Dzemaili, Admir Mehmedi und Ricardo Rodriguez vom Stamm sowie Joker Michael Lang.

Im Angriff hat Petkovic sein Repertoire um einen Namen erweitert: Mario Gavranovic wurde nachnominiert. Der 27-jährige Stürmer war in der letzten Saison in Kroatien mit 18 Treffern massgeblich am erstmaligen Double-Gewinn des HNK Rijeka beteiligt.

Gavranovic kehrt nach über drei Jahren in das Nationalteam zurück. Seit seinem Kreuzbandriss an der WM in Brasilien wurde er nicht mehr berücksichtigt. Petkovic freut sich auf den Tessiner: "Es wird interessant sein zu sehen, wie er sich auf dem Platz verhält, wie er zum Team passt."

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SDA-ATS