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In Liberia lässt das Ausmass der Ebola-Epidemie offenbar nach. Erstmals seit Ausbruch der Epidemie sei die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen rückläufig, sagte der Vizegeneraldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Bruce Aylward, am Mittwoch in Genf.

Die liberianische Regierung prüfe die Zahlen noch, um eine Fehlinterpretation auszuschliessen. Derzeit sehe es aber so aus, als ob der positive Trend sich bestätige. Offenbar sei es zuletzt gelungen, Infizierte erfolgreich zu isolieren und sichere Begräbnisse durchzuführen, so Aylward.

Dessen ungeachtet sei der Bedarf an Hilfe in Liberia wie in den Nachbarländern Sierra Leone und Guinea anhaltend gross. Vor allem fehle es nach wie vor an medizinischem Personal. 19 von insgesamt 56 geplanten Behandlungszentren könnten derzeit nicht besetzt werden, weil die nötigen Helfer fehlten.

Seit Ausbruch der Ebola-Epidemie haben sich Aylward zufolge insgesamt mehr als 13'700 Menschen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Toten könne womöglich noch am Mittwoch auf über 5000 steigen. Die Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus.

Schnellere Auswertung von Ebola-Tests

Die internationale Ebola-Hilfe zeige in Liberia erste Erfolge, sagte am Dienstagabend auch die US-Botschafterin bei der UNO, Samantha Power. Beerdigungen von Ebola-Toten fänden mehr und mehr unter sicheren Bedingungen statt, und Ebola-Tests würden deutlich schneller ausgewertet, sagte sie bei einem Besuch in Monrovia.

Selbst in abgelegenen Gebieten sei die Auswertungszeit von fünf Tagen auf fünf Stunden reduziert worden. Dadurch würden auch Betten für die Behandlung von Ebola-Patienten schneller wieder frei. "Wir haben noch einen weiten Weg vor uns, aber wir sind auf dem richtigen", sagte Power, die auch dem Kabinett von US-Präsident Barack Obama angehört.

Power rief die Staatengemeinschaft auf, ihre Anstrengungen im Kampf gegen Ebola zu verstärken. "Wir werden zusammenstehen und die Epidemie besiegen", sagte sie auf einer gemeinsamen Medienkonferenz mit Liberias Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf. Zuvor hatte Power Guinea und Sierra Leone besucht.

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SDA-ATS