Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Eine Australierin darf nach einem Grundsatzurteil das Sperma ihres verstorbenen Mannes verwenden, um schwanger zu werden. Das entschied ein Richter am Montag am Obersten Gerichtshof des australischen Bundesstaates New South Wales, wo künstliche Befruchtung ohne das Einverständnis des Samenspenders verboten ist.

Die 40-jährige Jocelyn Edwards und ihr Ehemann wollten am 6. August 2010 Einverständniserklärungen für die künstliche Befruchtung unterschreiben, nachdem die Frau vergeblich versucht hatte, schwanger zu werden. Einen Tag vor der Unterschrift kam der Ehemann bei einem Arbeitsunfall ums Leben.

Nach dem Tod des Mannes war sein Sperma aufbewahrt worden, und seine Ehefrau hatte seitdem dafür gekämpft, dieses für eine Befruchtung verwenden zu dürfen. "Es ist die richtige Entscheidung", sagte Edwards nach Urteilsverkündung den vor dem Gericht versammelten Journalisten.

Ihr Mann Mark wäre sehr glücklich darüber gewesen. Obwohl der Richter im Sinne der Frau entschied, kann sie die künstliche Befruchtung jedoch nicht in New South Wales vornehmen lassen, weil der Spender keine Einverständniserklärung abgegeben hat. Für die In-vitro-Befruchtung muss sie sich ausserhalb des Bundesstaates Hilfe suchen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS