Navigation

Sprunglinks

Hauptfunktionen

Australischer Kardinal wegen Missbrauchsvorwürfen vor Gericht

Kardinal George Pell bei seiner Ankunft am Gericht im australischen Melbourne.

KEYSTONE/EPA AAP/STEFAN POSTLES

(sda-ats)

Wegen Missbrauchsvorwürfen muss sich der ranghohe Kurienkardinal George Pell in seiner Heimat Australien vor Gericht verantworten. Die Justiz will in den nächsten Wochen entscheiden, ob gegen den bisherigen Finanzchef des Vatikans ein Prozess eröffnet wird.

Nach sechs Monaten Pause wurde am Montag in Melbourne die gerichtliche Anhörung gegen den 76-Jährigen, einen Vertrauten von Papst Franziskus, wieder aufgenommen.

Als Finanzchef des Vatikans war der Australier bislang die inoffizielle Nummer drei des Kirchenstaats. Wegen der Vorwürfe, sich als junger Pfarrer und später auch als Erzbischof in seiner Heimat an Jungen vergangen zu haben, liess er sich im Juni vergangenen Jahres vom Papst beurlauben. Der Kardinal streitet alle Vorwürfe ab.

Beim Betreten des Gerichts gaben weder Pell noch seine Anwälte Erklärungen ab. Zu der auf vier Wochen angesetzten Anhörung werden etwa 50 Zeugen erwartet. Am Ende entscheidet eine Untersuchungsrichter, ob die Beweise für einen Prozess ausreichen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.