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Bern - Autos sind in der Schweiz meist nicht nur teurer als im Ausland. Die Markenvertreter geben nun auch den deutlich tieferen Euro- und Dollar-Kurs nicht vollständig an die Käufer weiter. Denn an Preis-Instabilität sei niemand interessiert.
"Schnelle Preissenkungen oder Preisinstabilität können nicht im Interesse des Kunden, der Automobilimporteure und der Händler sein, weil sie sofort Auswirkungen auf den Occasionsmarkt hätten und dadurch zu einer Wertvernichtung in Milliardenhöhe führen würden", schreibt die Vereinigung der Schweizer Automobil-Importeure (auto-schweiz) in einem Communiqué vom Dienstag.
Die Autobranche sei weder in der Lage noch aus strategischen Gründen bereit, als Antwort auf kurzfristige Währungsschwankungen mit Preissenkungen zu reagieren. Die meisten Automobilhersteller hätten Fremdwährungsrisiken kurz- und mittelfristig gesichert (auf 1 bis 3 Jahre).
Aus diesem Grund könne man nicht einfach folgern, dass Währungsänderungen sofort in Preissenkungen oder Preiserhöhungen münden. Die meisten Importeure gingen beim Euro derzeit von einem Kurs von 1.38 Fr. aus. Im Devisenhandel notierte er am Dienstag aber bei 1.31 Franken.
Die offiziell in die Schweiz importierten Fahrzeuge seien tatsächlich oftmals teurer als im Ausland, räumt auto-schweiz ein. Aber sie beinhalteten in aller Regel auch bessere Ausstattung oder längere Garantieleistungen, die bei Grauimporten (direkte Importe unter Umgehung der Markenvertreter) nicht zu haben sind. Zudem bestehe weiterhin eine Importsteuer von 4 Prozent.
Die Autoimporteure böten den Kunden Ausstattungs-Pakete, Garantieverlängerung oder "attraktive Finanzierungsangebote". Damit sicherten sie eine nachhaltige Lösung an Stelle einer "kurzfristigen Preisanpassung, die einige Monate danach wieder gegen oben korrigiert werden müsste."

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SDA-ATS