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Bern - Der Schweizer Automarkt ist auf bestem Weg aus der Krise: Im August haben Händler mit 20'128 fast 12 Prozent mehr neue Autos verkauft als im Vorjahresmonat.
Seit Anfang Jahr wurden damit 194'161 Neuwagen in Verkehr gesetzt, wie die Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure (auto-schweiz) am Donnerstag mitteilte. Das sind 10,5 Prozent mehr als in den ersten acht Monaten 2009.
"Nach dem Krisenjahr 2009 hat sich der Automarkt überraschend gut erholt", wird auto-schweiz Direktor Andreas Burgener in der Mitteilung zitiert. Er rechnet in den nächsten Wochen mit weiterem Wachstum, angetrieben vom Autosalon in Paris und den Herbstausstellungen der lokalen Händler.
Am stärksten zulegen konnte in diesem Jahr bisher die Marke Dacia. Die rumänische Billigmarke von Renault verkaufte sich 3098 Mal und damit mehr als doppelt so viel (+169,4 Prozent) wie im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Der grösste Rückgang verzeichnete Saab (-30,4 Prozent). Marktführer Volkswagen verteidigte seine Position (Marktanteil von über 10 Prozent) und legte von Januar bis August um 8 Prozent zu.
Zurückhaltung in EuropaEin anderes Bild zeigt sich in Europa: Nach dem Auslaufen der Abwrackprämie in den meisten europäischen Staaten halten sich die Konsumenten mit Neukäufen zurück. Der Absatz an Autos sank im August bereits den fünften Monat in Folge, wie der Verband der europäischen Automobilhersteller (ACEA) mitteilte.
Im August wurden demnach rund 700'000 Modelle verkauft, ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um fast 13 Prozent. Stark zurück gingen die Verkäufe laut ACEA vor allem in Deutschland, Spanien und Italien.

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SDA-ATS