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Zürich - Der Energiekonzern Axpo hat im ersten Halbjahr 2009/10 mit einem schwierigen Marktumfeld gekämpft. Trotz eines gestiegenen Energieabsatzes sank das operative Ergebnis um 15 Prozent auf 416 Mio. Franken.
Für diesen Rückgang macht Axpo die tieferen Preise auf den internationalen Energiemärkten und die Folgen der neuen Regulierung des Schweizer Strommarkts verantwortlich. Doch auch andere Faktoren beeinträchtigten das Betriebsergebnis, wie Axpo mitteilte.
Dazu zählten die Abschlusskosten aus dem abgebrochenen Kraftwerksprojekt Energy Plus in Italien. Probleme bereiteten auch Mehrkosten für die Strombeschaffung aufgrund des Ausfalls des französischen Kernkraftwerks Bugey. Die fehlende Strommenge aus Frankreich musste unter anderem durch teurere Zukäufe am internationalen Strommarkt ersetzt werden.
Das Unternehmensergebnis erhöhte sich dagegen von 218 Mio. auf 348 Mio. Franken, wie Axpo weiter mitteilte. Allerdings hätten finanzmarktbedingte Aufwendungen in der Höhe von 410 Mio. Fr. das Vorjahr belastet.
Die Gesamtleistung des Konzerns sank im Halbjahr (per Ende März 2010) um 8 Prozent auf 3,6 Mrd. Franken. Der Energieabsatz stieg um 3,3 Prozent auf 35'395 Mio. Kilowattstunden. Auch der Versorgungsabsatz im Winterhalbjahr lag in Folge der trockenen und kalten Witterung um 2,5 Prozent über dem Vorjahresniveau.
Der Energiekonzern geht davon aus, dass der Anstieg der Stromnachfrage bei weiterhin guter Konjunktur im zweiten Halbjahr anhalte. Damit dürfte der Rückgang des Stromverbrauchs im vergangenen Jahr eine Ausnahme gewesen sein.
Als grösster Schweizer Produzent von neuen erneuerbaren Energien setze Axpo vor allem auf Kleinwasserkraft sowie auf vergärbare und verbrennbare Biomasse, schreibt der Konzern. Dabei zeige sich aber, dass erneuerbare Energien in der Öffentlichkeit nicht nur auf Zustimmung stossen.

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SDA-ATS