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Der russische Curler Alexander Kruschelnizki ist an den Olympischen Spielen in Pyeongchang des Dopings überführt worden.

Auch die B-Probe des Bronze-Gewinners im neuen Mixed-Wettbewerb beweise die Einnahme der verbotenen Substanz Meldonium, bestätigte das Nationale Olympische Komitee Russlands (ROC).

Das ROC betonte, dass die Einnahme "unwissentlich und nicht systematisch" erfolgt sei. Auch der russische Sportminister Pawel Kolobkow hat die Dopingvorwürfe zurückgewiesen. "Das ist zweifellos ein Fehler." Man müsse nun herausfinden, wer die Schuld dafür trage. Kruschelnizki habe sicherlich nicht absichtlich die illegale Substanz Meldonium eingenommen. "Das alles macht einfach keinen Sinn: Curling ist kein Sport, bei dem gewissenlose Athleten zu Doping greifen", sagte Kolobkow.

Nach Angaben des russischen Curling-Verbands geht es Kruschelnizki seit Bekanntwerden der Vorwürfe sehr schlecht. "Er ist in einer Situation, die man nicht einmal seinem Feind wünscht", sagte Verbandschef Dmitri Swischtschow. Der Verband stehe hinter dem Athleten.

Die Causa ist besonders brisant, weil die Russen in Pyeongchang wegen der systematischen Dopingmanipulationen bei den Heimspielen 2014 in Sotschi nur unter neutraler Flagge starten dürfen. Vor der Schlussfeier entscheidet die IOC-Exekutive, ob die Sanktionen gegen das derzeit suspendierte Nationale Olympische Komitee Russlands aufgehoben werden.

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SDA-ATS