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Wegen der Verschmutzung im Bach "Mèbre" war die Einmündung der "Chamberonne" in den Genfersee am Dienstag vollkommen schwarz gefärbt.

KEYSTONE/CYRIL ZINGARO

(sda-ats)

Der Waadtländer Bach "Mèbre" ist am Dienstag mit Mineralöl verschmutzt worden. Dieses stammt gemäss der Polizei aus einem Industriegebiet westlich von Lausanne. Unter der schwärzlichen Verschmutzung litten auch Tiere.

Vor allem Vögel seien durch das Öl beschmutzt worden, teilte die Waadtländer Polizei mit. Das Waadtländer Amt für Umwelt prüfe Massnahmen. Auf einem sda Video waren mehrere Schwäne mit schwarz gefärbtem Gefieder zu erkennen. Fische sind gemäss den ersten Erkenntnissen keine verendet.

Der Polizei war um 10.05 Uhr gemeldet worden, dass der Bach "Mèbre" schwärzlich verfärbt sei. Die Feuerwehr richteten rasch eine erste Sperre beim Zusammenfluss der "Mèbre" mit dem Bach "Sorge" ein.

Das Gewässer trägt auf der Strecke von rund einem Kilometer bis zur Einmündung in den Genfersee den Namen "Chamberonne". Dieser Abschnitt wurde auf der gesamten Länge verschmutzt, wie die Waadtländer Polizei festhielt.

Allerdings konnte eine zweite Sperre bei der Einmündung in den Genfersee verhindern, dass sich die Mineralöl-Verschmutzung weiter ausbreiten konnte. Die Reinigung der Ufer und des verschmutzten Wassers der "Chamberonne" wird noch mehrere Stunden oder sogar mehrere Tage in Anspruch nehmen. Die Polizei führt ihre Ermittlungen zur Ursache der Verschmutzung fort.

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SDA-ATS