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Bravo Timea Bacsinszky! Die 26-jährige Lausannerin erreicht in Peking mit 5:7, 6:4, 6:1 gegen Ana Ivanovic den Final und stösst am Montag in der Weltrangliste erstmals unter die Top 10 vor.

Befreiungskünstlerin Bacsinszky (WTA 17) benötigte zwei Stunden und 20 Minuten für den Sieg über die in Bern lebende Serbin Ivanovic. Fünf Runden hat die Schweizerin in der chinesischen Metropole bereits erfolgreich überstanden. Viermal siegte Timea Bacsinszky in drei Sätzen, dreimal holte sie einen Satzrückstand auf.

"Entscheidend war gegen Ivanovic, dass ich mich nicht vom Weg abbringen liess", meinte Bacsinszky nach dem Spiel. "Ich warf das, was ich mir vorgenommen hatte, nicht über Bord. Auch nicht nach dem verlorenen ersten Satz."

Schon im ersten Satz holte Bacsinszky einen 1:4-Rückstand auf, ehe sie den Durchgang doch noch verlor. Zu Beginn des zweiten Satzes leitete die Waadtländerin mit drei Breaks hintereinander die Wende ein. Ivanovic verkürzte zwar im zweiten Satz noch von 1:5 auf 4:5 und erspielte sich sogar noch zwei Breakmöglichkeiten zum 5:5-Ausgleich, zu Beginn des Entscheidungssatzes brach der Widerstand der Serbin aber zusammen. Bacsinszky gewann sieben der letzten acht Games und qualifizierte sich erstmals in ihrer Karriere für den Final eines WTA-Premier-Turniers.

Im Final trifft Bacsinszky auf die Spanierin Garbine Muguruza, die vor einer Woche schon in Wuhan im Final stand. Gegen Muguruza hat Bacsinszky bislang beide Direktbegegnungen verloren. Im Januar am Australian Open gewann sie immerhin einen Satz (3:6, 6:4, 0:6); vor drei Monaten im Viertelfinal von Wimbledon setzte es eine 5:7, 3:6-Niederlage ab. Muguruza musste vor einer Woche in Wuhan den Final gegen Venus Williams beim Stand von 3:6, 0:3 übermüdet aufgeben. In Peking besiegte sie im Halbfinal die Polin Agnieszka Radwanska erst nach zweieinhalb Stunden mit 4:6, 6:3, 6:4, wobei Muguruza am Ende erhebliche Probleme bekundete, einen 5:1-Vorsprung im Entscheidungssatz in den Sieg umzuwandeln. Es wird im Final (10.00 Uhr/live auf SF2) interessant sein, wer über die grösseren Kraftreserven verfügt.

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SDA-ATS