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Ein Bär aus dem Berner Tierpark Dählhölzli. (Archivbild)

KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

(sda-ats)

In der Berner Oberländer Gemeinde Lenk ist am Mittwoch ein Bär gesichtet worden. Ob es sich bei diesem Tier um den Bären M29 handelt, der bereits mehrmals im Kanton Bern gesehen wurde, ist unklar.

Wie die bernische Volkswirtschaftsdirektion am Donnerstag mitteilte, haben Fachleute der Koordinationsstelle für Raubtierökologie und Wildtiermanagement (Kora) bestätigt, dass es sich um einen Bären handelt. Ihnen war ein Video von der Sichtung vorgelegt worden. Gesehen wurde das Tier im Gebiet Siebenbrunnen.

Ein dort tot aufgefundenes Kalb wurde nach erster Einschätzung eines Wildhüters nicht von einem Wildtier gerissen. Der Kadaver wurde zur Untersuchung ins Tierspital der Universität Bern gebracht. Ob sich der Bär weiterhin im oberen Simmental aufhält, ist offen.

Anfang Juni war im luzernischen Entlebuch, an der Grenze zum Kanton Bern, ein Bär beobachtet worden. Schon damals hiess es, es handle sich möglicherweise um M29. Eventuell handelte es sich um das Tier, das über Pfingsten bereits am rechten Thunerseeufer gesehen worden war. M29 gilt als scheues Tier, das unauffällig unterwegs ist.

Das bernische Jagdinspektorat bittet Personen, die einen Bären beobachten oder Bärenspuren entdecken, um Meldung. Laut einem Merkblatt empfiehlt sich bei einer Begegnung mit einem Bären, Distanz zu halten, mit klarer Stimme zu sprechen und sich langsam zurückzuziehen.

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SDA-ATS