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BAG-Direktor stellt föderales Vorgehen in Frage

Dieser Inhalt wurde am 14. November 2009 - 06:06 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Angesichts der grossen kantonalen Unterschiede bei der Impfung gegen die Schweinegrippe wirft BAG-Direktor Thomas Zeltner die Frage auf, ob das föderale Vorgehen Sinn macht. Für künftige Impfwellen möchte er über eine Zentralisierung diskutieren.
"Wir werden nach dieser Impfwelle wirklich mit den Kantonen zusammen sitzen müssen und die Für und Wider dieser kantonalen Vorgehensweise anschauen müssen." Dies sagte der Direktor des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) in der Sendung "Heute Morgen" von Radio DRS vom Samstag.
Es habe sich gezeigt, dass die Unterschiede zwischen den Kantonen bezüglich Tempo und Vorgehensweise Fragen aufwärfen, die man mit den Kantonen prüfen wolle. Als Alternative komme fast nur eine Zentralisierung in Frage, sagte Zeltner im Radio-Interview.
Oder aber eine Regionalisierung: "Man könnte allenfalls mehrere Kantone zusammennehmen nach den Regionen der Gesundheitsdirektorenkonferenz."
Allerdings, sagte der BAG-Direktor, wolle er die Kantone jetzt erst einmal die laufende Impfaktion zu Ende führen lassen, bevor man über neue Organisationsformen spreche.

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