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BAK setzt auf Kulturbotschaft, neue Preise, Schutz der Traditionen

Die Kulturbotschaft ist im laufenden Jahr das Hauptanliegen des Bundesamts für Kultur (BAK), wie es am Dienstag in Bern an dessen Jahresmedienkonferenz hiess. Hervorgehoben wurde auch die Bedeutung der Zusammenarbeit der Schweiz mit der Unesco.

Das Kulturförderungsgesetz tritt am 1. Januar 2012 in Kraft. Damit verbunden ist die Finanzierungsbotschaft, die für die kulturellen Aktivitäten des Bundes für die Jahre 2012 bis 2015 einen Rahmenkredit von 638 Mio. Franken vorsieht.

BAK-Direktor Jean-Frédéric Jauslin zeigte sich vor den Medien optimistisch, dass nach dem Ständerat auch der Nationalrat im Herbst dieser Botschaft zustimmen wird.

Jauslin begründete seinen Optimismus mit der Kulturfreundlichkeit des Ständerats, der die Bundesratsvorlage sogar um rund 30 Mio. swiss passenger checkFranken aufgestockt hat. Davon soll neben dem Heimatschutz und der Denkmalpflege auch der Film profitieren. Dieser Sparte sollen zusätzlich 10 Mio. Franken zufliessen. Wegen der anstehenden Digitalisierung sei diese Investitionen nötig, betonte Jauslin.

Neue eidgenössische Preise

Auf der Grundlage des Kulturförderungsgesetzes richtet das BAK seine Förderungspolitik neu aus. 100 Mio. der gut 600 Mio. Franken sollen in den kommenden vier Jahren in seine Kasse fliessen. Davon werden künftig die Sparten Literatur, Tanz, Theater und Musik profitieren, für die das BAK neu eidgenössische Preise und Auszeichnungen vergibt.

Weitergeführt werden auch die Bereiche Kunst und Design, wie Jauslin betonte. In Zusammenarbeit mit dem Design Preis Schweiz hat das BAK neu die Plattform www.swissdesignawards.ch entwickelt.

"Stolz" ist der BAK-Direktor auf das Projekt "Prähistorische Pfahlbauten rund um die Alpen", das am Montag in die Welterbeliste der Unesco aufgenommen worden ist. Die Federführung der Kandidatur lag beim BAK. Sie umfasst 111 Stätten der Pfahlbauer im Alpenraum. Sie befinden sich in der Schweiz, Italien, Frankreich, Deutschland, Österreich und Slowenien.

Seit 2008 ist die Schweiz Mitglied im Welterbekomitee der Unesco. Die Pfahlbauten sind die elfte Schweizer Weltkulturstätte. Jauslin betonte, dass sich die Schweiz verpflichte, diese Stätten "langfristig zu bewirtschaften".

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