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New York - UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hofft, den Streit mit Ruanda über einen brisanten UNO-Bericht und Völkermordvorwürfe entschärft zu haben. Bei einem Treffen mit Präsident Paul Kagame in Kigali habe er detailliert über dessen Bedenken diskutiert, sagte Ban am Donnerstag.
Er habe Kagame eingeladen, Kommentare zu dem noch unveröffentlichten Bericht bis zum Ende des Monats zu machen. Diese Stellungnahmen würden dann zusammen mit dem Bericht am 1. Oktober veröffentlicht, sagte der UNO-Chef vor Journalisten in New York. Er werde den Dialog mit Kagame fortsetzen, wenn dieser zur UNO-Vollversammlung nach New York komme.
Ban lobte Ruandas Einsatz bei der Friedensmission in der sudanesischen Krisenregion Darfur. Die ruandischen Blauhelme seien gut geschult und würden einen wichtigen Beitrag zum Frieden und Sicherheit in der Region leisten. "Viele ruandische Soldaten haben beim Engagement für den Frieden ihre Leben verloren und ich ehre ihr Andenken", so Ban.
In dem noch unveröffentlichten Entwurf wird beschrieben, wie die ruandische Armee und verbündete Rebellen nach dem Völkermord von 1994 in Ruanda im Nachbarland Kongo-Kinshasa systematisch ruandische Hutu-Flüchtlinge und auch kongolesische Hutus verfolgten. Ruanda hatte daraufhin aus Protest mit dem Abzug seiner Friedenssoldaten aus Darfur gedroht.

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SDA-ATS