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UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat am Dienstag erstmals die burmesische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi getroffen. Die Friedensnobelpreisträgerin empfing Ban in ihrem Haus in Rangun, in dem sie wegen ihrer Oppositionsaktivitäten jahrelang unter Hausarrest gestanden hatte.

Bei seinem letzten Besuch in Burma im Jahr 2009 war Ban von der damaligen Militärjunta ein Besuch bei Suu Kyi untersagt worden.

Als erster Ausländer hatte der UNO-Generalsekretär am Montag eine Rede vor dem burmesischen Parlament gehalten. Darin hatte er gesagt, der politische Wandel in Burma habe "die Welt begeistert", selbst wenn der Reformprozess noch "zerbrechlich und unsicher" sei.

Ban begrüsste die jüngste Lockerung der Sanktionen durch den Westen, forderte aber weitere Schritte. Der UNO-Generalsekretär reist noch am Dienstag aus Burma ab.

Suu Kyi hatte am Montag angekündigt, nun doch ihren Amtseid im Parlament ablegen zu wollen. Nach einem tagelangen Streit über ihr Bekenntnis zur burmesischen Verfassung will Suu Kyi noch in dieser Woche ihren Abgeordnetensitz einnehmen.

Bei Nachwahlen zum Parlament Anfang April hatte Suu Kyis Partei Nationale Liga für Demokratie (NLD) 43 der 45 verfügbaren Mandate gewonnen. Die Wahlen galten als wichtiger Test für den Reformwillen der burmesischen Regierung.

SDA-ATS