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UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat in Genf ein ambitiöses Programm gefordert, um die Millenniumsziele zur Entwicklung nach 2015 zu festigen. Bundesrat Ueli Maurer pflichtete ihm bei - und wünschte sich eine weltweite Partnerschaft für langfristige Entwicklung.

Ban Ki Moon lud zur Eröffnung der Jahreskonferenz des UNO-Wirtschafts- und Sozialrates (ECOSOC) die internationale Gemeinschaft ein, ein "ambitiöses Programm zu lancieren" für die Agenda nach 2015. Gleichzeitig bestätigte Ban, dass "substantielle und bedeutende Fortschritte" gelungen seien, um mehrere der Millenniumsziele zu erreichen.

Deren Verwirklichung bis 2015 war im Jahr 2000 auf einer Gipfelkonferenz von Staats- und Regierungschefs in New York vereinbart worden. Sie beinhalten etwa, die Zahl der Menschen in extremer Armut oder jene ohne Zugang zu Trinkwasser um die Hälfte zu reduzieren.

Erfolgreicher Kampf gegen Malaria

Weniger als 1000 Tage vor dem Ablauf der Frist wurden auch im Bereich der Gesundheit Fortschritte erzielt. Besonders im Kampf gegen Malaria, Tuberkulose oder HIV, betonte Ban. Es sei zudem möglich, das Ziel zu erreichen, die Zahl der Hungerleidenden von 1990 bis 2015 um die Hälfte zu verringern.

Durch den Rückgang der Entwicklungshilfe sei die Verwirklichung der Millenniumsziele aber für die ärmsten Länder der Welt gefährdet. 2012 seien Hilfszahlungen der wohlhabenden Staaten um 4 Prozent auf 126 Milliarden Dollar gesunken. Zugleich seien bilaterale Zahlungen um 13 Prozent verringert worden.

"Dieser Rückgang trifft die am wenigsten entwickelten Länder am härtesten", heisst es in einer Mitteilung zur Vorlage des jüngsten UNO-Berichts über die Umsetzung der acht Millenniumsziele.

Schweizer Prioritäten

Bundespräsident Ueli Maurer pflichtete dem UNO-Generalsekretär bei und lancierte einen Aufruf, um "eine weltweite nachhaltige Entwicklungspartnerschaft für die Zeit nach 2015 zu schaffen". Dabei wies er auf die Prioritäten der Schweiz hin: die Verteidigung der Menschenrechte, der rücksichtvolle Umgang mit den natürlichen Ressourcen, die soziale Gerechtigkeit sowie den politischen Zusammenhalt.

Maurer betonte darüber hinaus die Notwendigkeit, Risiken von Naturkatastrophen zu reduzieren und gegen Gefährdung des Friedens anzukämpfen. Zudem sprach er sich für eine Entwicklung hin zu nachhaltigem Produktions- und Konsumverhalten aus.

Der Bundespräsident forderte, die Ziele für die Zeit nach 2015 mögen prägnant, präzis und verständlich und mit einem rigorosen Kontrollsystem verknüpft sein. Er unterstrich das aktive Engagement der Schweiz und begrüsste den Reformwillen des ECOSOC.

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SDA-ATS