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Essstände auf Bangkoks Strassen erfreuen sich grosser Beliebtheit. Dennoch geht die Stadtverwaltung nun gegen zahlreiche Strassenhändler vor. (Archiv)

KEYSTONE/EPA/RUNGROJ YONGRIT

(sda-ats)

Die Stadtverwaltung von Bangkok geht gegen die zahlreichen Strassenhändler vor - zum Missfallen derselben und vieler Touristen.

Der Chefberater des Gouverneurs von Bangkok, Wanlop Suwandee, sagte der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag: "Alle Arten von Ständen - für Kleidung, gefälschte Markenware oder Nahrungsmittel - werden von den Hauptstrassen verbannt." Damit reagiere die Verwaltung auf Beschwerden wegen Ordnungsverstössen und mangelnder Hygiene.

Gerade die kleinen Essstände erfreuen sich grosser Beliebtheit: Eine Schale Nudeln mit Huhn kostet gerade mal 35 Baht (gut ein Franken), und ein Schweinespiess ist schon für 10 Baht zu haben. "Alle Strassenhändler zu verbannen ist so, wie sich unserer Kultur an sich zu entledigen", sagte die für ein Bangkoker Tourismusbüro tätige Chiwan Suwannapak.

Doch die Verwaltung bleibt hart. Fast zwei Drittel der 30'000 Strassenhändler wurden ihren Angaben zufolge bereits "entfernt oder umquartiert", weil sie den Verkehr oder Fussgänger behinderten. Die Kampagne "Bürgersteige zurück an die Passanten" reiht sich ein in die nach dem Militärputsch vom Mai 2014 verfolgte Politik, Thailand ein "sauberes Image" zu verschaffen.

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SDA-ATS