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Eine Milliarden-Abschreibung im Immobiliengeschäft hat der Bank of America einen unerwarteten Verlust eingebrockt. Das Finanzinstitut meldete am Freitag für das vergangene Quartal ein Minus von 1,2 Mrd. Dollar.

Ohne die Abschreibung in der Höhe von zwei Mrd. Dollar verdiente das US-Geldhaus im letzten Quartal 2010 rund 756 Mio. Dollar. Das liegt aber immer noch weit unter den Erwartungen der Analysten.

Vor einem Jahr hatte das gemessen an den Vermögenswerten grösste US-Institut wegen der Finanzkrise noch einen Verlust von 5,2 Mrd. Dollar eingefahren. Die Einnahmen sanken im abgelaufenen vierten Quartal um 11 Prozent auf 22,7 Mrd. Dollar.

Zudem legte die Bank wegen des Streits um unsaubere Zwangsversteigerungen gut 4 Mrd. Dollar zur Seite. Auf dem US-Immobilienmarkt sei keine schnelle Wende zum Besseren in Sicht und die gesamte Branche werde hier noch jahrelang Probleme haben, prognostizierte die Bank of America.

Die Bank of America gab als letzte der grossen US-Institute Auskunft über den Geschäftsverlauf. Die Bilanzen der Grossbanken belegen, dass die Branche noch immer kräftig unter den Folgen der Finanzkrise zu leiden hat.

Der Bank of America macht die anhaltende Krise auf dem US-Immobilienmarkt zu schaffen, während Goldman Sachs, Morgan Stanley und die Citigroup besonders im Anleihehandel empfindliche Einbussen einstecken mussten - vor allem wegen der Euro-Schuldenkrise, die Bond-Investoren verschreckt und letztendlich auch auf die Finanzkrise zurückgeht.

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SDA-ATS