Navigation

Barack und Michelle Obama sprechen über Ehe-Schwierigkeiten

Dieser Inhalt wurde am 31. Oktober 2009 - 03:56 publiziert
(Keystone-SDA)

Washington - In grosser Offenheit haben US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle in einem Interview über die Höhen und Tiefen ihrer Ehe Auskunft gegeben. In ihrem Eheleben habe es schwierige Zeiten gegeben, räumten die beiden ein.
Besonders heikel seien die 1990er Jahre gewesen, in denen er seine Karriere in der Politik begann und seine Frau samt Kindern oft allein zuhause in Chicago zurückgelassen habe. Es habe Zeiten gegeben, "in denen ich Angst hatte, dass Michelle nicht glücklich ist", sagte der Präsident in dem gemeinsamen Interview, das im Sonntagsmagazin der "New York Times" erscheinen soll.
Es sei zwar nicht so weit gegangen, dass die Partnerschaft wirklich kurz vor dem Scheitern gestanden habe, schildert der Präsident. "Aber ich würde die Tatsache nicht beschönigen, dass es eine harte Zeit für uns war." "Ich habe gemerkt, dass die Ehe hart ist", sagte Michelle Obama über diese Zeit.
Das Präsidentenpaar gab zudem zu, dass es nicht einfach sei, in der Ehe immer auf gleicher Augenhöhe zu sein, wenn ein Partner Präsident der USA ist. Michelle Obamas Antwort auf eine Frage nach der Gleichberechtigung lautete "mmphf". Der Präsident antwortete: "Na ja...".
"Baracks Karrierepläne geben klar die Richtung vor", sagte Michelle Obama schliesslich. Im Privatleben bemühten sie sich aber um Gleichberechtigung.
Im gemeinsamen Leben im Weissen Haus sehen die beiden aber auch Vorteile für die Ehe. "Dies ist nun das erste Mal seit langem in unserer Ehe, dass wir sieben Tage die Woche im gleichen Haushalt leben, den gleichen Terminplan haben, die gleichen Rituale pflegen", sagte Michelle Obama.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?