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Wenige Tage nach unterschiedlichen Cup-Erlebnissen treffen sich der FC Basel und der FC Zürich am Samstag im St.-Jakob-Park. Der Klassiker des Schweizer Fussballs ist das Spitzenspiel der 24. Runde.

Vier von fünf Pflichtspielen verloren. In der Champions League deklassiert. Im Cup ausgeschieden. Elf Punkte Rückstand auf Leader Young Boys. Beim Meister FC Basel haben sie sich den Start ins neue Jahr anders vorgestellt. Doch aufgegeben haben sie die Hoffnung auf die Titelverteidigung nicht. "Wir sind nicht in der Krise. Es fehlt nur wenig. Spielerisch ist nicht alles schlecht", machte sich Trainer Raphaël Wicky Mut. Klar ist: Weitere Fehltritte kann sich der FC Basel nicht mehr erlauben, will er die Young Boys noch abfangen.

Wicky und Sportchef Marco Streller schieben vor dem Spiel gegen den FC Zürich die Favoritenrolle trotzdem dem Gegner zu. In Basel sind sie sicher, dass der FCZ am Samstag nach dem Trainerwechsel und dem Sieg im Cup-Halbfinal gegen die Grasshoppers mit breiter Brust im St.-Jakob-Park ankommt. Der neue Zürcher Trainer Ludovic Magnin macht da nicht mit. "Wenn wir als Tabellenvierter als Favorit beim FC Basel auflaufen würden, dann hätte der FCZ tatsächlich einen grossen Schritt nach vorne getan. Aber so ist es nicht."

Magnin sagte zwar auch, dass der FCB "eine schwierige Phase" durchmache, und dass "spielerisch vieles nicht gut" sei, doch dürfe man nicht nur die letzten Wochen anschauen, sondern müsse auch den grösseren Zusammenhang sehen. "Der FC Basel steht über den anderen Schweizer Klubs. Das gilt für uns, das gilt aber auch für YB."

Torhüterfrage: entschieden, aber nicht öffentlich

Bei seinem Team hat Magnin nach dem Sieg vom Mittwoch festgestellt, dass die Konzentration etwas abhanden gekommen ist. "Das ist der Unterschied zwischen einem guten Team und einem Top-Team, welches fähig ist, alle drei Tage wieder bei Null zu beginnen und hungrig zu sein auf den nächsten Sieg."

Wer in Basel im FCZ-Tor steht, Yannick Brecher, der zweimal gegen GC gespielt hat, oder Andris Vanins, hat Magnin nicht verraten. "Ich habe mich entschieden und die Torhüter informiert. Aber ich mache es nicht öffentlich, das bringt nur Unruhe", so der Trainer. Immerhin sagte Magnin, dass er sich nun für eine längerfristige Nummer 1 entschieden habe. "Der Torhüter braucht Sicherheit. Ihn nach jedem Fehler in Frage zu stellen, ist ein Fehler."

Europa-League- oder Abstiegskampf?

Im zweiten Spiel vom Samstag empfangen die Grasshoppers das im neuen Jahr noch punktelose Lausanne-Sport. Mit zehn respektive fünf Punkten Vorsprung auf Schlusslicht FC Sion dürfen sich weder die Zürcher und noch weniger die Waadtländer in Sicherheit wiegen. Die Mannschaft von Trainer Fabio Celestini hat zuletzt dreimal in Folge verloren. Es ist die längste Negativserie seit den vier Niederlagen am Anfang der Saison.

Seit fast sechs Jahren ist Lausanne für GC ein zuverlässiger Punktelieferant. In dieser Zeit holten die Zürcher aus 14 Direktbegegnungen 8 Siege und 6 Unentschieden. Gewinnt GC gegen Lausanne-Sport erneut, kann es sich wohl definitiv dem Kampf um die Europa-League-Plätze widmen. Das zeigt: Wie jede Saison gilt in der Super League auch in diesem Frühling: Der Weg von der Abstiegszone zu einem Europa-League-Platz ist ein kurzer.

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SDA-ATS