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Die Teilnahme des FC Basel an der Gruppenphase der Europa League ist noch in Frage gestellt. Die Basler gewinnen das Playoff-Hinspiel gegen Apollon Limassol nur 3:2.

Der FCB blieb auch im sechsten Wettbewerbsspiel unter Trainer Marcel Koller siegreich. Nach der Europacup-Formel ist im Duell mit Apollon Limassol jedoch erst Halbzeit. Abgerechnet wird nach dem Match von nächster Woche, für den sich Apollon mit den beiden Auswärtstoren in eine recht günstige Position gebracht hat.

Die Basler zeigten 70 Minuten lang eine ungenügende Leistung, die weit entfernt war von den vielbeachteten Darbietungen in der Champions League in der letzten Saison. Dennoch hätten sie in der Schlussphase den Abstand vergrössern können.

Die im europäischen Klubfussball höchstens dem Mittelstand angehörenden Mannschaft aus Zypern - Apollon ist hinter Serienmeister APOEL Nikosia bestenfalls die Nummer 2, sein dritter und letzter Meistertitel liegt zwölf Jahre zurück - brachte in der ganzen ersten Halbzeit keine auch nur einigermassen ernsthafte Offensivaktion zustande. Aber nach ihren ersten zwei Angriffen führten die Gäste nach 53 Minuten 2:1. Aus Sicht der Basler, gerade aus der Sicht des Trainers, war dies sehr ärgerlich.

Immer schönere Früchte trägt dagegen das Vertrauen, das Marcel Koller ganz im Gegensatz zu seinem Vorgänger Raphael Wicky dem Stürmer Ricky van Wolfswinkel entgegenbringt. Der Niederländer erzielte die ersten beiden Basler Tore, beide waren von Luca Zuffi vorbereitet. Das 3:2 steuerte in der Schlussphase der talentierte schweizerisch-türkische Innenverteidiger Eray Cömert bei.

In der ersten Halbzeit hatten sich die Mannschaften weitgehend neutralisiert. Die einzigen guten Angriffe waren aber von Basel zu sehen. Das 1:0 von Ricky van Wolfswinkel nach nur sechs Minuten war insofern ein bisschen glücklich, als Zuffis Hereingabe von der Grundlinie von einem Verteidiger abgefälscht worden war. Nach 25 Minuten kam die Mannschaft von Trainer Marcel Koller, der den jungen Franzosen Aldo Kalulu auf der linken Angriffsseite Kevin Bua vorzog, dem zweiten Tor nahe. Limassols portugiesischer Torhüter Bruno Valé konnte einen Weitschuss von Raoul Petretta in höchster Not um den Pfosten lenken.

Basels neuer Goalie Jonas Omlin, der zuletzt fast durchgehend ausgezeichnet gespielt hatte, verletzte sich beim Einspielen. An seiner Stelle hütete der ebenfalls auf diese Saison zum FCB gestossene Martin Hansen das Tor. Die Leistung des 27-jährigen Dänen, der schon für sechs Klubs gespielt hatte, zuletzt für Heerenveen in den Niederlanden, kann kaum beurteilt werden, denn er hatte im ganzen Match so gut wie nichts zu tun. Gegen die beiden Gegentore kurz nach der Pause - das vom kroatischen Stürmer Anton Maglica erzielte 1:1 war nahezu eine Kopie des 1:0 - konnte Hansen nichts ausrichten.

Telegramm:

Basel - Apollon Limassol 3:2 (1:0)

10'743 Zuschauer. - SR Jug (SLO). - Tore: 6. Van Wolfswinkel (Zuffi) 1:0. 49. Maglica (Freistoss) 1:1. 53. Papoulis 1:2. 69. Van Wolfswinkel (Corner Zuffi) 2:2. 84. Cömert (Bua) 3:2.

Basel: Hansen; Widmer, Cömert, Balanta (66. Xhaka), Petretta; Serey Die, Frei; Zuffi; Van Wolfswinkel, Ajeti (87. Campo), Kalulu (59. Bua).

Apollon Limassol: Valé; João Pedro, Yuste, Roberge, Vasilou; Sachetti, Kyriakou; Bru (39. Carayol); Adrian, Maglica (72. Zelaya), Papoulis (80. Markovic).

Bemerkungen: Basel ohne Suchy und Stocker (beide verletzt) sowie Oberlin und Zambrano (beide nicht im Aufgebot). Torhüter Omlin verletzte sich beim Einspielen. Apollon Limassol komplett. 39. Bru verletzt ausgeschieden. Verwarnungen: 45. Van Wolfswinkel (Foul). 54. Papoulis (Unsportlichkeit). 73. Kyriakou (Foul). 92. Zelaya (Foul). 92. Xhaka (Unsportlichkeit).

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SDA-ATS